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Informationsreiche Tage in Berlin!
12. Dezember 2013
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Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit der Besuchergruppe aus seinem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim im Paul-Löbe-Haus

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk, führte eine dreitägige Informationsfahrt für interessierte Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim nach Berlin durch, damit diese sich über die Arbeit des Bundestages und der Bundesregierung vor Ort informieren können. Geleitet wurde die Besuchergruppe vom früheren Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fränkische Schweiz, Franz-Xaver Bauer.

Gleich am ersten Besuchstag fand ein Informationsbesuch im Reichstagsgebäude statt. Auf der Besuchertribüne des Plenarsaals wurde die Besuchergruppe ausführlich über die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages informiert und konnte anschließend von der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes aus das beeindruckende Regierungsviertel und das Berliner Panorama auf sich wirken lassen.

Am zweiten Besuchstag stand ein gemeinsamer Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer, die sich am historischen Ort in der Bernauer Straße auf 1,4 km Länge über den ehemaligen Grenzstreifen erstreckt, auf dem Programm. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre vermittelt. Anhand der weiteren Reste und Spuren der Grenzsperren sowie der dramatischen Ereignisse an diesem Ort wird exemplarisch die Geschichte der Teilung nachvollziehbar.

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Diskussion im Paul-Löbe Haus mit Finanzsstaatssekretär Koschyk

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Besucherrestaurant des Paul-Löbe-Hauses, das sich direkt neben dem Reichstagsgebäude befindet und in dem die Ausschüsse des Deutschen Bundestages tagen, begrüßte Finanzstaatssekretär Koschyk die Besucher aus seinem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim persönlich und erläuterte den politisch interessierten Besuchern seine Arbeit als Abgeordneter für seinen Wahlkreis Bayreuth-Forchheim sowie in Berlin als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und beantwortete die zahlreichen Fragen der Besuchergruppe. Dabei wurden auch die Konsequenzen aus der Libor- und Euribor Affäre um manipulierte Zinssätze erörtert. Besonders interessiert zeigte sich die Besuchergruppe natürlich an dem Verfahren der zurückliegenden Koalitionsverhandlungen zwischen CSU, CDU und SPD und an den Ergebnissen des Koalitionsvertrages. Koschyk erklärte in diesem Zusammenhang, dass sich CDU und CSU erfolgreich durchgesetzt haben, dass es keine Steuererhöhungen und keine Aufnahme neuer Schulden geben werde.

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Abgerundet wurde der erlebnisreiche Tag mit einem Besuch des Mahnmals für die ermordeten Juden in Europa, das sich in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor befindet.

Am letzten Besuchstag konnte die Besuchergruppe bei einer professionell gestalteten Stadtrundfahrt, die neben politisch und kulturell bedeutsamen Gesichtspunkten auch allgemein geschätztes Insiderwissen über Berlin vermittelte, weitere Eindrücke von der Bundeshauptstadt gewinnen. Bei einem Mittagessen in der Bayerischen Landesvertretung wurde die Besuchergruppe anschließend eingehend über die Aufgaben der Bayerischen Vertretung in der Bundeshauptstadt informiert.

Letzter Höhepunkt der Informationsfahrt war ein Informationsvortrag im Bundesfinanzministerium, das nach dem von der RAF ermordeten Detlev Rohwedder benannt wurde. Dabei erfuhr die Besuchergruppe unter anderem, das dieses geschichtsträchtige Gebäude in den Jahren 1935/36 erbaut wurde und Sitz des Reichsluftfahrtministeriums unter der Leitung Herman Göhrings war. Bis 1948 nutzte die sowjetische Militäradministration das Gebäude und diente anschließend als „Haus der der Ministerien“ dem DDR-Regime. Nach der Wiedervereinigung bezogen das Bundesfinanzministerium und die Treuhandanstalt das Gebäude. In Gedenken an den von der RAF ermordeten Präsidenten der Treuhand wurde das Gebäude zum Detlev-Rohwedder-Haus benannt. 1999 verlegte schließlich das Bundesfinanzministerium seinen Hauptsitz von Bonn nach Berlin in dieses historische Gebäude, wo der Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk als Parlamentarische Staatssekretär Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble tatkräftig zur Seite steht.

Fazit der gelungenen Reise: unzählige neue Eindrücke, höchstinteressante Informationen, beste Betreuung und Dank an den Initiator Parlamentarischen Staatssekretär Hartmut Koschyk!

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