Allgemein Für die Region
Informationsreiche Tage in Berlin!
1. Oktober 2010
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Fazit einer gelungenen Reise: unzählige neue Eindrücke, höchstinteressante Informationen, beste Betreuung und Dank an den Initiator Parlamentarischen Staatssekretär Hartmut Koschyk Hartmut Koschyk!

Besuch im Bundesministerium der Finanzen

Der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, führte eine drei-tägige Informationsfahrt für interessierte Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreises Bayreuth-Forchheim nach Berlin durch, damit diese sich über die Arbeit des Bundestages und der Bundesregierung vor Ort informieren können.

Dabei waren auch Güven Cokgezer sowie Burak Aytemiz die von Parlamentarischen Staatssekretär Koschyk für ihre außerordentliche Zivilcourage und ihr beherztes Handeln zu dieser politischen Informationsfahrt eingeladen wurden. Vor einem Jahr beobachteten die zwei jungen Bayreuther gemeinsam mit ihrem Freund Evgeni Atuchin, wie zwei 25- und 26-jährige Männer aus Berlin und Plauen zu mitternächtlicher Stunde in der Bayreuther Innenstadt zwei Mitglieder der Sicherheitswacht tätlich angriffen. Obwohl die Männer mit Eisenstangen bewaffnet waren, verteidigten die drei jungen Leute die Angehörigen des Sicherheitsdienstes. Sie konnten damit nicht nur eine Eskalation verhindern und den grundlosen Angriff abwehren, es war ihnen sogar gelungen die Männer zu entwaffnen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.

Am ersten Tag besichtigte die Besuchergruppe die Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt. Erster Höhepunkt war am Abend ein Besuch des Deutschen Bundestages. Auf der Besuchertribüne des Plenarsaals wurde die Besuchergruppe ausführlich über die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages informiert und konnte anschließend von der Reichstagskuppel aus das beeindruckende Regierungsviertel und das Berliner Panorama auf sich wirken lassen.

Weiterer Höhepunkt der Berlinfahrt war am darauffolgenden Tag eine Besichtigung des Bundesrates, wo die Besucher unter anderem erfuhren, dass das Bundesratsgebäude auf fränkischen Granitblöcken gebaut ist. Nach einer professionell gestalteten Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt, die neben politisch und kulturell bedeutsamen Gesichtspunkten auch allgemein geschätztes Insiderwissen über Berlin vermittelte, besuchte die Besuchergruppe aus dem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim die Bayerischen Landesvertretung, wo sie bei einem deftigen Mittagessen über die Aufgaben der Landesvertretung in der Bundeshauptstadt informiert wurden.

Sichtlich angerührt und betroffen zeigten sich die Fahrtteilnehmer nach dem Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas, das sich in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor befindet. Im Anschluss besuchte man gemeinsam die weltberühmte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und man erfuhr unter Anderem, dass nach dem Beispiel dieser Kirche die Neuromanik zeitweilig in ganz Deutschland zum beliebten Baustil wurde. Abgerundet wurde der an Informationen reich gestaltete Tag mit einer Spreerundfahrt durch die deutsche Hauptstadt, bei der Parlamentarischer Staatssekretär Koschyk die Besuchergruppe persönlich begrüßte.

Am dritten Besuchstag konnte die Besuchergruppe aus der Region Bayreuth-Forchheim erneut bei einer Stadtrundfahrt weitere Höhepunkte der Bundeshauptstadt erleben. Im Anschluss besuchte die Gruppe aus der Region Bayreuth-Forchheim Parlamentarischen Staatssekretär Koschyk im Bundesfinanzministerium. Dort erklärte er den politisch interessierten Besuchern seine Arbeit als Abgeordneter für seinen Wahlkreis Bayreuth-Forchheim sowie in Berlin als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und beantwortete die zahlreichen Fragen der Besuchergruppe. Am Beispiel der geforderten besseren Eisenbahnanbindung der Stadt Bayreuth an den Fernverkehr erklärte er die Bedeutung der Bundespolitik auf regionaler Ebene. So konnte gemeinsam mit der Stadt und dem Landkreis Bayreuth bei einem gemeinsamen Gespräch mit Bahnchef Grube und Bundesverkehrsminister Ramsauer erreicht werden, dass die Neigetechnik schon zum Winterfahrplan 2010/2011 auf die Bahnstrecke Bayreuth-Nürnberg zurückkehrt und der IRE Franken-Sachsen-Express ab dem 12. Dezember wieder bogenschnell fahren kann.

Bevor die Besuchergruppe wieder nach Hause fuhr, bekam Sie noch eine Führung durch das Detlev-Rohwedder-Haus. Dabei erfuhr die Besuchergruppe unter anderem, das dieses geschichtsträchtige Gebäude in den Jahren 1935/36 erbaut wurde und Sitz des Reichsluftfahrtministeriums war. Bis 1948 nutzte die sowjetische Militäradministration das Gebäude und diente anschließend als „Haus der der Ministerien“ dem DDR-Regime. Nach der Wiedervereinigung bezogen das Bundesfinanzministerium und die Treuhandanstalt das Gebäude. In Gedenken an den von der RAF ermordeten Präsidenten der Treuhand wurde das Gebäude zum Detlev-Rohwedder-Haus benannt. 1999 verlegte schließlich das Bundesfinanzministerium seinen Hauptsitz von Bonn nach Berlin in dieses historische Gebäude, wo der Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk heute als Parlamentarische Staatssekretär Bun-desfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble tatkräftig zur Seite steht.

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