Allgemein
Informationsreiche Tage in Berlin / Richard Wagner und Deutscher Bundestag
7. Juni 2013
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Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit der Besuchergruppe aus der Region Bayreuth

Der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, führte eine zweitägige Informationsfahrt für interessierte Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreises Bayreuth-Forchheim nach Berlin durch, damit diese sich über die Arbeit des Bundestages und der Bundesregierung vor Ort informieren können. Gleichzeitig nahmen die Gäste aus der Region Bayreuth an der Kultursoirée anlässlich des 200. Geburtstages von Richard Wagner in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft teil.

Gleich nach ihrer Ankunft begrüßte Finanzstaatssekretär Koschyk nach einem gemeinsamen Mittagessessen die Besuchergruppe persönlich im Paul-Löbe-Haus, in dem die Ausschüsse des Deutschen Bundestages tagen. In einem intensiven Gespräch erläuterte Koschyk den politisch interessierten Besuchern seine Arbeit als Abgeordneter für seinen Wahlkreis Bayreuth-Forchheim sowie in Berlin als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und beantwortete die zahlreichen Fragen der Besuchergruppe. Dabei erklärte Finanzstaatssekretär Koschyk, dass in die Zuständigkeit des Bundesfinanzministeriums auch die Herausgabe von Sonderbriefmarken und Gedenkmünzen falle. In Bayreuth, Leipzig und Graupa hat er beispielsweise für das Bundesfinanzministerium eine Sonderbriefmarke und Gedenkmünze anlässlich des 200. Geburtstages Richard Wagners vorgestellt. Koschyk betonte, dass Leipzig, aber auch Dresden und anderenorts professionell mit Richard Wagner geworben werde und dass Bayreuth aufpassen müsse, nicht seinen Stellenwert als „Die Wagnerstadt“ zu verlieren. Es sei zu bedauern, dass im Jubiläumsjahr die Baumaßnahmen für Haus Wahnfried nicht abgeschlossen seien. Des Weiteren hob Koschyk die große Bedeutung des Erbes Richard Wagners für die Kulturnation Deutschland hervor und verwies auf die Bundesförderung für die Bayreuther Festspiele.

Im Anschluss an die Diskussion mit Finanzstaatssekretär Koschyk besuchte die Besuchergruppe das Deutsche Historischen Museum und konnte die Ausstellung „Deutsche Geschichte“ auf sich wirken lassen.

Am Abend nahmen die Besucher aus Bayreuth an der Kultursoirée anlässlich des 200. Geburtstages von Richard Wagner in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft teil, die auf Initiative von Finanzstaatssekretär Koschyk stattfand.

Weiterführende Informationen zur Kultursoirée finden Sie hier.

Einen Videopocast zur Kultursoirée finden Sie hier.

Am zweiten Besuchstag konnte die Besuchergruppe bei einer professionell gestalteten Stadtrundfahrt, die neben politisch und kulturell bedeutsamen Gesichtspunkten auch allgemein geschätztes Insiderwissen über Berlin vermittelte, Eindrücke von der Bundeshauptstadt gewinnen.

Ebenfalls stand ein geschichtlicher Informationsvortrag über das Bundesfinanzministerium auf dem Programm, das nach dem von der RAF ermordeten Detlev Rohwedder benannt wurde. Dabei erfuhr die Besuchergruppe unter anderem, das dieses geschichtsträchtige Gebäude in den Jahren 1935/36 erbaut wurde und Sitz des Reichsluftfahrtministeriums unter der Leitung Herman Göhrings war. Bis 1948 nutzte die sowjetische Militäradministration das Gebäude und diente anschließend als „Haus der der Ministerien“ dem DDR-Regime. Nach der Wiedervereinigung bezogen das Bundesfinanzministerium und die Treuhandanstalt das Gebäude. In Gedenken an den von der RAF ermordeten Präsidenten der Treuhand wurde das Gebäude zum Detlev-Rohwedder-Haus benannt. 1999 verlegte schließlich das Bundesfinanzministerium seinen Hauptsitz von Bonn nach Berlin in dieses historische Gebäude, wo der Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk heute als Parlamentarische Staatssekretär Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble tatkräftig zur Seite steht.

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