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Koschyk: „Bundesfamilienministerium startet Bewerbungsphase zur Sicherung der Mehrgenerationenhäuser“
5. Juli 2011
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Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, infor-mierte den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordneten, Hartmut Koschyk, dass die Mehrgenerationenhäuser in Deutschland sich von heute an um weitere staatliche Unterstützung bewerben können. Da die Förderung für die ersten Häuser Ende des Jahres ausläuft, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein Folgeprogramm in Höhe von 50 Millionen Euro bis 2014 aufgelegt. In jedem Mehrgenerationenhaus kann nun auch der neue Bundesfreiwilligendienst geleistet werden.

Finanzstaatssekretär Koschyk: „Mit dem Folgeprogramm wird sichergestellt, dass die Mehrgenerationenhäuser auch in Zukunft mit ihrer Arbeit den Zusammenhalt der Generationen nachhaltig stärken und ihre Türen für Menschen jeden Alters offen stehen. Auch die beiden Mehrgenerationenhäuser in Bayreuth und Pegnitz haben nun die Chance, ihre Konzepte und Ideen zur Weiterentwicklung und zur Sicherung des Weiterbestandes einzureichen.

Inhaltlich setzt das Bundesfamilienministerium mit dem Folgeprogramm neue Schwerpunkte für die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser. So stehen Beratungsangebote für ältere Menschen, Pflegebedürftige und Demenzkranke und ihre Angehörigen, integrationsfördernde und bildungsunterstützende Angebote, der Ausbau des Mehrgenerationenhauses als die Drehscheibe für familiennahe Dienstleistungen der Kommune und eine stärkere Vernetzung mit anderen Einrichtungen und Initiativen im Vordergrund. Insgesamt 450 Mehrgenerationenhäuser können an dem neuen Programm teilnehmen, eines für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt. Das Ziel ist, dass die Häuser wie im bisherigen Aktionsprogramm jeweils einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro erhalten. Aus Bundes- und ESF-Mitteln werden davon pro Mehrgenerationenhaus 30.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Anteil der Kommunen in Höhe von 10.000 Euro kann auch durch eine mietfreie Bereitstellung von Räumlichkeiten geschehen. Darüber hinaus sind die Voraussetzungen geschaffen, dass jedes Mehrgenerationenhaus Bundesfreiwillige einsetzen und entsprechende Stellen anbieten kann.

Nun gilt es, dass auch das Bayreuther und Pegnitzer Mehrgenerationenhaus in dieses Anschlussprogramm aufgenommen werden. Die Erfüllung möglichst vieler Förderkritieren der Mehrgenerationenhäuser in Bayreuth und Pegnitz wird helfen, die finanziellen Mittel zu sichern. Im Rahmen der Bewerbungsrunde werde ich mich nachhaltig für die Weiterführung der beiden Mehrgenerationenhäuser in Bayreuth und Pegnitz einsetzen. “

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aufgenommen am 10.04.2024 in Muenchen.

Foto: Joerg Koch/ Bayerische Staatskanzlei
Fotograf: Joerg Koch
joerg@joergkochfoto.de;
+49-175-1815173;

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