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Koschyk: „Geschwindigkeitsreduzierung auf der A 9 kommt“
1. Februar 2011
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Seit langem hat sich Finanzstaatsekretär Hartmut Koschyk MdB beim Bayerischen Innenminister  Joachim Hermann um eine Geschwindigkeitsreduzierung auf der A 9  im Bereich von Bayreuth eingesetzt. Ziel von Hartmut Koschyk war es dabei, auf der einen Seite mehr Verkehrssicherheit zu erreichen andererseits aber auch eine Lärmminderung für die Autobahnanwohner zu ermöglichen.

Jetzt hat Innenminister Herrmann  Finanzstaatssekretär  Hartmut Koschyk mitgeteilt, dass die Unfallsituation zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg und der Landesgrenze Bayern/Thüringen durch die Autobahndirektion Nordbayern, der Polizei und des Innenministeriums einer eingehenden Prüfung unterzogen wurde. Dabei wurde jeder Teilabschnitt der A 9 auf Basis der Unfallhäufungsstellen der Jahre 2007 bis 2009 auf notwendige Maßnahmen hin  untersucht.

Nach Auswertung der Zahlen und Prüfung von vorgeschlagenen Maßnahmen durch die Zentralstelle für Verkehrssicherheit bei der Autobahndirektion Südbayern kündigte Staatsminister Herrmann gegenüber Staatssekretär Koschyk an, folgende Geschwindigkeitsbeschränkungen anzuordnen:

1.      In Fahrrichtung Berlin am Spänflecker Berg eine Geschwindigkeitsbeschränkung für den kurvigen Gefällebereich auf der Länge von ca. 3 km auf 130 km/h.

2.      Bei Nässe gilt bis zur Klärung der Fahrbahngriffigkeit ab sofort eine Beschränkung auf 80 km/h für vorgenannten Bereich

3.      In Fahrrichtung Nürnberg wird auf einer Länge von 10 km zwischen der Anschlussstelle Trockau bis zur Anschlussstelle Pegnitz ebenfalls eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 130 km/h angeordnet. Darin eingelagert werden drei Geschwindkeitsbeschränkungen bei Nässe, wovon eine bereits besteht.

Für die von Hartmut Koschyk geforderte Geschwindkeitsbegrenzung im Bereich des sog. Sophienbergs sieht Minister Herrmann allerdings keine Notwendigkeit zur Ergreifung von Maßnahmen. Der Sophienberg sei „in der Gesamtschau (…) unkritisch.“ „ Es zeigen sich nur einige wenige Verkehrsunfälle, die sich über den gesamten Bereich verteilen. Eine konkrete Häufung ist nicht erkennbar,“ heißt es in dem Schreiben von Staatsminister Joachim Herrmann an Hartmut Koschyk.

Koschyk kündigte an, sich weiterhin für eine  Geschwindigkeitsreduzierung im Bereich des Sophienbergs in Fahrrichtung Berlin einzusetzen.

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