Allgemein Für Deutschland
Koschyk: „Volks- und Raiffeisenbanken sind Stabilitätsanker in der Krise!“
26. März 2009
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090326_pmbankenNach einem Gespräch mit dem Präsidenten des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., Dr.  Stephan Götzl, erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk MdB:

Die 316 bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken haben im vergangenen Jahr das Bilanzsummenwachstum deutlich gesteigert. Sie verzeichneten insbesondere bei den Kundengeldern und im Kreditgeschäft eine sehr positive Entwicklung. Die Bilanzsumme wuchs um 5,5 Prozent und erreicht damit die höchste Steigerungsrate seit dem Jahr 1998. Die Kundengelder legten um 5,0 Prozent zu – die höchste Steigerung seit 1995. Bei den Ausleihungen hat sich der Wachstumstrend gefestigt. Sie stiegen um 1,6 Prozent an.

Diese Zahlen bestätigen: Der Bereich der Genossenschaftsbanken verdient innerhalb des deutschen 3-Säulen-Banksystems Bestnoten. Das System insgesamt  hat sich in der gegenwärtigen Finanzkrise hervorragend bewährt. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken sind ein Stabilitätsanker in der gegenwärtigen Krise. Das Kundenvertrauen ist im Bereich der Genossenschaftsbanken ungebrochen. Damit wird die im besten Sinne des Wortes konservative Anlagepolitik der Volks- und Raiffeisenbanken bestätigt.

Die aktuelle Finanzmarktkrise hat gezeigt, dass es gerade bei der Anlageberatung Defizite gibt. Im Interesse der Genossenschaftsbanken, die sich hier so gut wie keine Vorwürfe zu machen haben, ist es erforderlich, den bürokratischen Aufwand möglichst gering zu halten. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung, mit dem die Rechte von Anlegern gestärkt werden sollen, ist daher notwendig.

Die Stützungsmaßnahmen bei den Privatbanken waren unumgänglich. Diese dürfen aber nicht zu Wettbewerbsverzerrungen führen. Staatliche Gelder müssen zur Stärkung der Eigenkapitalbasis benutzt werden, nicht für Dumpingangebote.

Bildunterschrift:
v.L.. Der Vorsitzende des parlamentarische Kontrollgremium zum Finanzmarktstabilisierungsfonds, Albert Rupprecht MdB, der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Hartmut Koschyk MdB, der Präsident des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., Dr. Götzl und der haushalts- und finanzpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Bartholomäus Kalb MdB

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There are 5 comments

  • vobamitglied sagt:

    Von wegen in der gegenwärtigen Finanzkrise gut bewährt!
    Wider besseren Wissens wird hier von Volksbanken/Raiffeisenbanken ein falscher Eindruck erweckt. Die Volksbanken/Raiffeisenbanken stecken mitten drin in der Krise. Ihr Spitzeninstitut, die DZ Bank hat durch risikoreiche Geschäfte Milliardenverluste erzockt. Diese werden die Volksbanken -auch diese Bank- als „Kapitalspritze“ an die DZ Bank zu tragen haben. Somit sind auch die Mitglieder/Kunden der Volksbank davon betroffen. Ganz besonders die Geschädigten der DG Fonds. Von denen haben Volksbanken/Raiffeisenbanken satte Provision abkassiert, die DZ Bank die Einlagen eingesammelt, so ist den Geschädigten ein Verlust über 500 Millionen Euro entstanden. Optimismus, nicht berechtigt!Im Gegenteil – die maroden Geschäfte der DZ Bank gehen weiter und werden für die Volksbanken/Raiffeisenbanken noch weitere Fässer ohne Boden aufmachen.
    Also profitiert von der Krise, nicht richtig, muss heißen: indirekt über das „Spitzeninstitut“ DZ-Bank mit angeheizt haben wir die Krise.

  • vobaopfer sagt:

    Eine der größten PR-Kampagnen der Genossen rollt derzeit über das Land. Volksbanken/Raiffeisenbanken behaupten, die Sieger der Krise zu sein. Gleichzeitig beklagen sie sich über Wettbewerbsverzerrungen durch den staatlichen Rettungsschirm für marode Banken.
    Dass ein staatlicher Eingriff immer Wettbewerbsverzerrungen mit sich bringt, steht außer Frage. Der wahre Grund, warum die Volksbanken mit ihren Konditionen am Markt kaum noch bestehen können, dürfte jedoch eher an Problemen im eigenen Lager liegen. Vor wenigen Tagen gab die DZ-Bank ihre Milliardenverluste bekannt, die u.a. durch diese Raiffeisenbank aufgefangen werden müssen. Geld, das den Banken nicht mehr zur Verfügung steht. Geld, das sie ihren Kunden abnehmen müssen.
    In der genossenschaftlichen Pressearbeit wird dieses Problem totgeschwiegen, obwohl die Verantwortlichen in den lokalen Banken hinter vorgehaltener Hand schon seit längerem die DZ-Bank als das eigentliche Problem der Volksbanken/Raiffeisenbanken nennen. In der Öffentlichkeit geben die Bankvorstände schön brav die Phrasen wieder , die von zentraler Stelle vorformuliert wurden. Viele Redaktionen muten diese PR ihren Lesern zu, obwohl die Inhalte nicht auf Fakten gestützt sind.
    Wider besseren Wissens wird demzufolge von den Volksbanken/Raiffeisenbanken ein falscher Eindruck erweckt. Die Volksbanken/Raiffeisenbanken stecken mitten drin in der Krise. Ihr Spitzeninstitut, die DZ Bank hat durch risikoreiche Geschäfte Milliardenverluste erzockt. Diese werden u.a. von den Volksbanken/Raiffeisenbanken als “Kapitalspritze” an die DZ Bank zu tragen haben. Somit sind auch die Mitglieder/Kunden der Volksbank/Raiffeisenbank davon betroffen. Ganz besonders die Geschädigten der DG Fonds. Von denen haben so manche Volksbank/Raiffeisenbank satte Provision abkassiert, die DZ Bank die Einlagen eingesammelt, so ist den Geschädigten ein Verlust über 500 Millionen Euro entstanden. Der aus dem Artikel hervorgehende Optimismus ist also keinesfalls gerechtfertigt. Im Gegenteil – die maroden Geschäfte der DZ Bank gehen weiter und werden u.a. für die Volksbanken/Raiffeisenbanken noch weitere Fässer ohne Boden aufmachen.
    Also profitiert von der Krise, nicht richtig, muss heißen: indirekt über unser „Spitzeninstitut“ DZ-Bank mit angeheizt haben wir die Krise.

  • volksbaenker sagt:

    Auch das an den MdB Herrn Koschyk, der sich für die Volksbanken allerorts so stark macht!

    Möge er sich doch auch für die betrogenen Geschädigten einsetzen, auch die sind doch Wähler, lieber Herr Koschyk, oder???

    Es ist den Verantwortlichen der Volksbanken zu gönnen, dass Sie zufrieden auf ein Geschäftsjahr zurückblicken können, trotz aller Turbulenzen. Offenbar gewann man verunsicherte Kunden, die weiter Geld bei der Volksbank anlegten. Nicht besprochen wird die Tatsache, dass Kunden der Volksbanken – und deren Zentralinstitut DZ Bank derzeit einer Flut von Protesten und Klagen betrogener Kunden ausgesetzt sind. Gründe sind die “Geschäftsempfehlungen” für marode DG Fonds, die man Kunden empfohlen/verkauft hat. Wie man heute weiss mit satten Provisionen für die Volksbank garniert. Die Kunden haben ihr Erspartes verloren, weil die Fonds nahezu pleite sind. Es sind viele Kunden falsch beraten worden. Spannend die Sache zu verfolgen, denn offensichtlich dreht sich der Wind vor Gericht. Am Ende wird es ein Desaster für die Volksbanken und ihr Zentralinstitut geben.

  • volksbaenker sagt:

    Es ist den Verantwortlichen des Genossenschaftsverbandes Bayern zu gönnen, dass Sie zufrieden auf ein Geschäftsjahr zurückblicken können, trotz aller Turbulenzen. Offenbar gewann man verunsicherte Kunden, die weiter Geld bei Volksbanken/Raiffeisenbanken anlegten. Nicht besprochen wird die Tatsache, dass Kunden der Volksbanken/Raiffeisenbanken – und deren Zentralinstitut DZ Bank derzeit einer Flut von Protesten und Klagen betrogener Kunden ausgesetzt sind. Gründe sind die “Geschäftsempfehlungen” für marode DG Fonds, die man Kunden empfohlen/verkauft hat. Wie man heute weiss mit satten Provisionen für die Volksbanken/Raiffeisenbanken garniert. Die Kunden haben ihr Erspartes verloren, weil die Fonds nahezu pleite sind. Es sind viele Kunden falsch beraten worden. Spannend die Sache zu verfolgen, denn offensichtlich dreht sich der Wind vor Gericht. Am Ende wird es ein Desaster für die Volksbanken/Raiffeisenbanken und ihr Zentralinstitut DZ Bank geben.

  • Gregor Hechs sagt:

    Rund 22.000 Anleger haben alleine wegen den DG-Fonds, die von den Volks- und Raiffeisenbanken jedem aufgeschwatzt wurden, der sich nicht in wenigen Sekunden vor seinem Bankberater retten konnte, ihre Altersvorsorge oder einen Teil davon verloren.
    Diese Anleger warten auf die Unterstützung der Politik. Vergeblich!
    Ein groß angekündigtes Anlegerschutzgesetz der Ministerin Aigner ist zur größten Amnestie für verbrecherische Anlagebetrüger geworden. Dank der Mitwirkung der Banke nan diesem Gesetz wurde die Beweislastumkehr einfach fallen gelassen. Das heißt: Der schwache, hilflose Anleger muss der mächtigen Bank beweisen, dass Beratungsfehler vorliegen.

    Danke, CSU!

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