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Bundesbeauftragter Koschyk besucht die Wallfahrtskirche Maria Radna
21. September 2014
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Bild4_altar mit Gnadenbild

Altar mit Gnadenbild

Pfarrer Andreas Reinholz begrüßt den Bundesbeauftragten und stellt ihm das Renovierungsprojekt vor

Im Rahmen seines Rumänienbesuchs hat der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk MdB, gemeinsam mit Ovidiu Ganț MdP und Werner Hans Lauk, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rumänien, die Wallfahrtskirche und das Kloster Maria Radna besucht.

HP Gruppenbild

Gruppenbild vor Maria Radna, v.l.n.r.: Werner Hans Lauk, dt. Botschafter in Rumänien, Pfarrer Andreas Reinholz, Hartmut Koschyk MdB und Ovidiu Ganț MdP

1767 wurde die die barocke Kirche eingeweiht. Im Rahmen des Projekts, das vorrangig durch Fördermittel der Europäischen Union finanziert wird, werden die Außenfassade sowie der Ausbau des Klosters umfangreich restauriert. Die Renovierungsarbeiten an den Kirchtürmen sind beinahe abgeschlossen, die Gesamtfertigstellung und Einweihung ist für August 2015 geplant. Mit der Renovierung wird eine Verdopplung der Besucherzahlen von 25.200 auf 50.000 pro Jahr erwartet.

Bild 2_Innenhof Kloster

„Blick in den Innenhof der Klosterräume“

In den ehemaligen Klosterräumen wird ein ökonomisches Museum eingerichtet, die ehemaligen Klosterzellen werden zu thematischen Räumlichkeiten umgewandelt: „Einführung in die Geschichte und Aktualität der konfessionellen Vielfalt des Banats“.

Wesentliches Ziel ist dabei die Wiederherstellung und Erhaltung der barocken Atmosphäre unter Berücksichtigung der zeitgenössischen Aspekte.

Der Bundesbeauftragte und seine Begleiter waren beeindruckt von der historischen und einzigarten Substanz der Anlage. Pfarrer Reinholz empfing seine Besucher herzlich und führte sie zunächst durch die barocke Kirchenräume, denen 1992 Papst Johannes Paul II die Würde einer päpstlichen Basilika verlieh.

Gnadenbild

„Das Gnadenbild“  

Ein besonderes Herzstück der Kirche ist das Gnandenbild, das von einem prächtigen Silberrahmen umrandet wird und in ganz Südosteuropa einzigartig ist. Seit 1820 schmücken zwei goldene Kronen mit Edelsteinen das Gnadenbild. Sie sind ein Geschenk des Fürstprimas Alexander de Rudnay, dessen Herz seit 1821 in der Kirche aufbewahrt wird.

 

 

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