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Koschyk: Deutschland bleibt die Lokomotive im Euroraum
16. August 2013
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Die deutsche Wirtschaft wächst wieder und zieht zusammen mit Frankreich die anderen Eurostaaten mit. Im zweiten Quartal 2013 ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Das teilten das Statistische Bundesamt und das Europäische Statistikamt „eurostat“ mit.

Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage in Deutschland stieg um 7,7 auf 18,3 Punkte. Auch die Konjunkturerwartungen für die Eurozone gingen nach oben. Der entsprechende Indikator zog gegenüber dem Vormonat um 11,2 Punkte an und liegt nun bei 44,0 Punkten.

Die positiven Impulse in Deutschland kamen vor allem aus dem Inland: Konsum und Investitionen zogen deutlich an. Die Exporte stiegen gegenüber dem Vorquartal sogar noch stärker als die Importe. Der Export trug damit ebenfalls zum Anstieg des BIP bei. 41,8 Millionen Erwerbstätige erbrachten diese Wirtschaftsleitung. Das waren 242.000 Personen mehr als im Vorjahresquartal. Insgesamt ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2013 um 0,9 Prozent höher als im zweiten Quartal 2012.

Gleichzeitig ließ die gesamte Euro-Zone die längste Rezession ihrer Geschichte hinter sich. Die Wirtschaftsleistung legte im Frühjahr um 0,3 Prozent zum Vorquartal zu, wie eurostat mitteilte. Zuvor war die Wirtschaft in den 17 Staaten der Währungsunion sechs Quartale in Folge geschrumpft.

Für den entscheidenden Impuls sorgte die Wirtschaftslokomotive Deutschland. Das mit 0,7 Prozent kräftigste Wirtschaftswachstum in in Deutschland einem Quartal seit Anfang 2012 ist ein äußerst ermutigendes Signal. Deutschland ist mit seiner stark von der Industrie und vom Mittelstand geprägten Wirtschaftsstruktur einmal mehr die Wachstumslokomotive in Europa. Noch erfreulicher ist, dass Deutschland damit auch das Ende der längsten Rezession in der Geschichte der Euro-Zone einleitet. Denn auch wichtige europäische Nachbarländer haben ihre wirtschaftliche Talfahrt inzwischen gestoppt und stellen wieder auf Wachstum um.

Diese erfreuliche Entwicklung ist das Ergebnis der kontinuierlichen und verlässlichen Politik der unionsgeführten Bundesregierung in den vergangenen vier Jahren. Die zähe, schwierige Aufgabe, unser Land auch in schwierigen Zeiten voranzubringen, hat die unionsgeführte Bundesregierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel sehr gut gemeistert. Das Ergebnis lässt sich am deutlichsten am Arbeitsmarkt ablesen: Noch nie nach der Wiedervereinigung war die Arbeitslosigkeit so niedrig wie in diesem ersten Halbjahr. Rund 42 Millionen Menschen arbeiten. Die Jugendarbeitslosigkeit ist die niedrigste in Europa.

Nun gilt es, die bestehenden guten Rahmenbedingungen auch in den nächsten vier Jahren auszubauen und zu verbessern. Themen wie Bürokratieabbau, weitere Steuervereinfachungen, Technologieförderung und die Pflege des aktiven Unternehmertums bleiben Daueraufgaben.

Was Deutschland hingegen mit Sicherheit nicht gebrauchen kann, sind höhere Steuern für die hart arbeitenden Menschen und insbesondere für den Mittelstand, eine Vergemeinschaftung der Staatsschulden in Europa durch Euro-Bonds und immer neue Vorschriften zur Bevormundung von Unternehmen und Bürgern. Diese Vorschläge von Rot-Rot-Grün vernichten Arbeitsplätze, bremsen das Wirtschaftswachstum aus und schaden damit unserem Land. Nur eine unionsgeführte Bundesregierung bietet in diesen Zeiten unseren Unternehmen eine verlässliche Politik und damit Zuversicht für Entscheidungen und Investitionen.

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