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Koschyk eröffnet Ausstellung „Die Deutsche Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung“ im DMZ-Museum an der innerkoreanischen Grenze
11. Oktober 2012
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Im Bayreuther Partnerlandkreis Goseong in der Gangwon-Provinz gibt es ein sehr modern gestaltetes Museum, das die koreanische Teilung, aber auch die Hoffnung auf eine koreanische Wiedervereinigung dokumentiert. In diesem Jahr ist das sogenannte „DMZ-Museum Gangwon-do“ der Tagungsort des Deutsch-Koreanischen Forums, desses deutscher Ko-Vorsitzender Finanzstaatssekretär Koschyk ist.


Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Hanns-Seidel-Stiftung in Seoul, Kim Young-Soo, dem Leiter des DMZ-Museums, Ban Jong-Gu, dem Bayreuther Landrat Hermann Hübner, dem deutschen Botschafter in der Republik Korea, Rolf Mafael, dem Vorsitzenden der Deutsch-Koreanischen Parlamentariegruppe, Parlamentarischer Geschäftsführer Stefan Müller, dem Vizegouverneur der Gangwon-Provinz, Kim Sang-pyo und dem Leiter der Hanns-Seidel-Stiftung in Seoul, Dr. Bernhard Seliger.

Bei seinem gemeinsamen Besuch mit der oberfränkischen Vizeregierungspräsidentin Platzgummer-Martin im November 2010 wurde an Finanzstaatssekretär Koschyk von der Provinzverwaltung Gangwon und vom Landratsamt Goseong die Bitte herangetragen, Partnerschaften zu Grenzmuseen in Deutschland zu unterstützen.
Das Museum hat daraufhin durch die Vermittlung der Hanns-Seidel-Stiftung und mit der nachhaltigen Unterstützung von Finanzstaatssekretär Koschyk in diesem Jahr eine Kooperationsvereinbarung mit dem deutsch-deutschen Museum in Mödlareuth und eine Austauschvereinbarung mit der Point Alpha Stiftung in Deutschland geschlossen.
Ziel der Kooperationsvereinbarungen ist es, vom deutschen Beispiel der Wiedervereinigung zu lernen und die leidvolle Realität der geteilten koreanischen Halbinsel zu teilen.
Die Ausstellungseröffnung ist das erste Resultat der Austauschvereinbarungen.

Die Ausstellung hat den Titel „Sympathie, Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung.“ Exponate aus den beiden deutschen Museen geben den Museumsbesuchern Gelegenheit, sich das Leid der 45-jährigen Teilung Deutschlands und das Glück der Deutschen Wiedervereinigung vor Augen zu führen, aber auch das Leid der seit 67 Jahren andauernden koreanischen Teilung. Die Ausstellung ist eine Gelegenheit, um den deutschenProzess von der friedlichen Revolution bis zur Wiedervereinigung zu betrachten und den nordkoreanischen Alltag der geteilten koreanischen Halbinsel indirekt zu erleben. Auch wird die Geschichte des Point Alpha und des Museums Mödlareuth dokumentiert.
Teil der Ausstellung ist auch eine Präsentation einer Auswahl von Fotos aus Nordkorea, die Finanzstaatssekretär Koschyk bei seinen zahlreichen Besuchen als Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag in den Jahren 2002 bis 2009 aufgenommen hat.


Finanzstaatssekretär Koschyk betonte in seinem Grußwort, dass er sehr gerne für die Ausstellung im DMZ-Museum eine Auswahl seiner Fotos zur Verfügung gestellt habe, um einen Einblick in den sonst so verschlossenen Norden der koreanischen Halbinsel zu ermöglichen. Bilder von Menschen und Landschaften und der Natur Nordkoreas sollen Eindrücke vermitteln, die zu Herzen gehen. Man könne viel über das hermetisch abgeschottete Land sprechen, aber menschliche Bilder von dort zu sehen, bringe uns Nordkorea und seine Menschen ganz konkret näher.

Ein traditionelles Sprichwort besage „Einmal gesehen ist besser als tausend Mal gehört“. Er habe bei seinen zahlreichen Besuchen in Nordkorea stets mehr gesehen, als er zuvor gehört habe, so Finanzstaatssekretär Koschyk. An seinen bildhaften Eindrücken möchte er gerne die Öffentlichkeit Anteil haben lassen und er sei der Hanns-Seidel-Stiftung und dem DMZ-Museum daher sehr dankbar für die Initiative und Realisierung der Ausstellung. Gerne hat er dazu beigetragen, dass Austauschvereinbarungen zwischen den DMZ-Museum und Grenzmuseen in Deutschland geschlossen werden konnten.

Zur Internet-Seite des DMZ-Museums gelangen Sie hier.

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