Allgemein Für die Region
Koschyk fordert Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale sowie der Bahnstrecke Hof-Maktredwitz-Eger!
13. November 2009
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Der Regionsvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Re-gion Oberfranken-Ost, Jürgen Jakob, hat den Bayreuther Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk MdB, um Unterstützung einer Resolution der Delegierten der DGB Region Oberfranken-Ost gebeten. Darin wird die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof – Marktredwitz – Eger gefordert.

Koschyk: „Bei der anstehenden Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes werde ich eindringlich eine Elektrifizierung der Streckenverläufe Hof – Marktredwitz – Eger, aber auch der Franken-Sachsen-Magistrale von Hof nach Nürnberg einfordern. Beide bedeutenden Infrastrukturmaßnahmen müssen in Oberfranken zügig umgesetzt werden. Dabei ist für mich als Bayreuther Bundestagsabgeordneter insbesondere die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale mit dem Verlauf Dresden – Chemnitz – Zwickau – Plauen – Hof – Bayreuth/Marktredwitz – Nürnberg von größter Bedeutung.

Die Städte Bayreuth, Hof, Plauen, Zwickau und Chemnitz haben sich am 19. Mai 2009 im Rahmen einer Eisenbahnkonferenz für die zügige Schließung der Elektrifizierungslücke zwischen Nürnberg und Reichenbach im Vogtland ausgesprochen und der Deutschen Bahn AG einen gangbaren Weg für eine durchgängige Elektrifizierung in 3 Stufen dargestellt. Die Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes erwarten von der DB-AG zu Recht ein klares Bekenntnis und Engagement für die Sachsen-Franken-Magistrale, damit das Fahrplanangebot noch verbessert und gleichzeitig Defizite in der Pünktlichkeit, der Zuverlässigkeit (Neigetechnik) und der Qualität des Bahnverkehrs abgebaut werden. Dies findet meine vollste Unterstützung, da die Realisierung der Franken-Sachsen-Magistrale für die gesamte Region von größter Bedeutung ist. Aus diesem Grund wird diese Eisenbahnverbindung auch durch die Bundesverkehrswegeplanung als vordringlich anerkannt. Die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale zwischen Reichenbach und Hof mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm und die Sanierung der Pegnitzbrücken sind ein erster wichtiger Schritt, die Vorgaben des immer noch gültigen Bundesverkehrswegeplans einzuhalten und die Elektrifizierung der „Franken-Sachsen-Magistrale“ auf dem gesamten Abschnitt zwischen Reichenbach und Nürnberg umzusetzen. Die Resolutionen des Bayerisch-Sächsischen Städtenetzes vom 19. Mai 2009, aber auch die Resolution des Bayreuther Stadtrates vom 18. Februar 2009, die dazu auffordert, die Strecke Reichenbach – Hof sowie im Anschluss bis 2016 die Strecke Hof-Marktredwitz-Schirnding zu elektrifizieren sowie die Strecke um die Trasse Kirchenlaibach-Bayreuth-Schnabelwaid zur direkten Einbindung der Stadt Bayreuth zu ergänzen und den zweispurigen Ausbau Hof-Bayreuth über die Schlömener Kurve voranzubringen, weisen in die richtige Richtung.

Die Deutsche Bahn AG ist aufgefordert, sich den Forderungen des Bayrisch-Sächsischen Städtenetzes und der Stadt Bayreuth nicht länger zu verschließen und weitere Anstrengungen zu unternehmen, um die Franken-Sachsen-Magistrale durchgängig bis Nürnberg zu elektrifizieren.

Unabhängig von der großen Bedeutung der Franken-Sachsen-Magistrale für Bayreuth stimme ich aber mit Herrn Jakob überein, dass keine Diskussion geführt werden darf, welche Strecke ausgebaut werden, sondern in welchem zeitlichen Rahmen der Ausbau beider Strecken erfolgen soll. Dabei hat für mich die Franken-Sachsen-Magistrale auch weiterhin Priorität.“

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