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Koschyk: „Interessengemeinschaft erfährt meine vollste Unterstützung / Strecke Nürnberg-Bayreuth-Cheb/Eger-Prag muss priorisiert werden!“
14. Mai 2014
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Heute hat sich in Pegnitz die Interessengemeinschaft „Elektrifizierung Nürnberg-Bayreuth-Cheb/Eger“ (IGE) gegründet und eine richtungsweisende Kooperationsvereinbarung geschlossen. Der direkt gewählte Bayreuth-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk konnte aufgrund terminlicher Verpflichtungen in Berlin nicht zugegen sein.

0513-Elektrifizierung

Koschyk erklärte in Berlin zur Gründung der Initiative: „Leider konnte ich wegen terminlicher Verpflichtungen in Berlin nicht persönlich bei der Gründung anwesend sein, unterstütze diese aber vollumfänglich und möchte auf diesem Wege noch einmal meine vollste Unterstützung zusichern.“

Die durch die IGE formulierten Forderungen unterstützt Koschyk und hat sich daher an den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt MdB, sowie den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, gewandt. In seinem Schreiben macht Koschyk noch einmal die Bedeutung der Elek-trifizierung der Sachsen-Franken-Magistrale Dresden-Nürnberg für die Region deutlich und bittet nachdrücklich um Unterstützung dieses Projektes.

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Leider verdichten sich in den letzten Wochen auch immer häufiger die öffentlichen Verlautbarungen, eine Potenzialverschiebung von der Strecke Nürnberg-Cheb/Eger-Prag nach Nürnberg-Furth i.W.-Prag vornehmen zu wollen. Die Anliegerregionen der Sachsen-Franken-Magistrale einschließlich des Nürnberger Raumes haben die dringende Erwartung, die Elektrifizierung spätestens bis 2023 zum Abschluss zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt läuft die Bestellung der Regionalexpresszüge mit Neigetechniktriebwagen durch den Freistaat Bayern aus. Diese bilden zurzeit zusammen mit den elektrischen Zügen auf sächsischem Gebiet eine von den Anliegerregionen politisch gerade noch akzeptierte, weil verspätungsanfällige Interimslösung für den Franken-Sachsen-Express Nürnberg-Dresden.

Aus diesem Grund macht Koschyk abschließend deutlich: „Es wäre weder Tschechien noch den deutschen Anliegern politisch zu vermitteln und zuzumuten, dieses inzwischen über zwei Jahrzehnte laufende Ausbauprojekt kurz vor seiner Vollendung zu stoppen und dadurch die zwingend erforderlichen attraktiven und umsteigefreien Verbindungen von Nürnberg nach Dresden und Prag erneut um viele Jahre aufzuschieben. Daher habe ich Bundesminister Dobrindt und Bahnchef Dr. Grube aufgefordert, den Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke Nürnberg-Cheb/Eger-Prag mit Abzweig nach Bayreuth gegenüber der Strecke Hof-Regensburg und Nürnberg-Furth i.W.-Prag zu priorisieren.“

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