Allgemein Für Deutschland
Koschyk nimmt an Bundesvorstandssitzung der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU/ CSU teil
2. Juli 2014
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Bundesbeauftragter Koschyk MdB mit Helmut Sauer, OMV-Bundesvorstandsvorsitzender und MdB Klaus Brähmig, Vorsitzender der AG Vertriebene, Aussiedler und nationale Minderheiten der CDU/ CSU-Fraktion sowie weiteren Mitgliedern und ständigen Gästen der OMV

Auf Einladung von Helmut Sauer, Vorsitzender der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU/ CSU (OMV), berichtete der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerangelegenheiten und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk in der Sitzung des OMV-Bundesvorstandes über aktuelle Entwicklungen und Schwerpunkte in seinem Aufgabenbereich.

Im Vordergrund des Dialogs standen die Sprach- und Kulturförderung nationaler Minderheiten in Deutschland und deutscher Minderheiten im Ausland sowie das Aufnahmeverfahren und die Integrationsmöglichkeiten für Spätaussiedler aus Russland und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion.

Besonders positiv hob Koschyk die zunehmende Zusammenarbeit der nationalen Minderheiten in Deutschland mit den deutschen Minderheiten im Ausland sowie das Engagement und große Interesse der Jugendlichen hervor, das er bei seinen Vor-Ort-Besuchen erleben durfte. Koschyk hat inzwischen alle nationalen Minderheiten in Deutschland und zahlreiche deutsche Minderheiten im Ausland besucht uns ist stark beeindruckt von dem hohen Maß an Engagement, welches die Angehörigen der Minderheiten erbringen.

Neben Gesprächen mit Selbstorganisationen sowie Politik und Kirche stand auch das Schulwesen im Fokus seiner Besuche.

Koschyk betonte in diesem Zusammenhang aber auch, dass er eine Vorstellung davon bekommen habe, wie schwer es doch im Alltag für die Minderheiten oft sei, die eigene Herkunftssprache und Kultur zu pflegen und auch an künftige Generationen weiterzugeben. Gerade dort sieht er einen Schwerpunkt seiner Arbeit: „Es liegt in der Verantwortung der Bundesregierung und von mir als Beauftragter der Bundesregierung für nationale Minderheiten, durch ein klares Bekenntnis zu den nationalen Minderheiten in Deutschland und den deutschen Minderheiten im Ausland diese gewinnbringend und zielorientiert zu unterstützen. Mir ist es deshalb besonders wichtig, dass Entscheidungen über Fördermaßnahmen auch in Absprache mit den Minderheiten vor Ort erfolgen.“

Ein weiteres wichtiges Thema bei der OMV-Vorstandssitzung waren die Auswirkungen des 10. BVFG-Änderungsgesetzes, das am 14. September 2013 in Kraft getreten ist.

Das 10. BVFG-Änderungsgesetz erleichtert den Nachzug von Angehörigen des bereits in Deutschland lebenden Spätaussiedlers sowie die Aufnahme von Spätaussiedlern mit Wohnsitz in den Aussiedlungsgebieten.

Aufgrund der Änderungen hat sich die Anzahl der beim Bundesverwaltungsamt eingehenden Aufnahmeanträge deutlich erhöht. Koschyk betonte, dass er bezüglich des höheren Aufkommens in engem Kontakt mit dem zuständigen Bundesverwaltungsamt steht. Auch mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das für die vielfältigen Integrationsangebote zuständig ist, findet ein regelmäßiger Austausch statt. Koschyk hat beide Behörden bereits kurz nach seinem Amtsantritt besucht.

Koschyk vereinbarte mit dem OMV-Bundesvorstand, unter dem Vorsitz von Helmut Sauer, einen regelmäßigen und engen Meinungs- und Informationsaustausch.

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