Allgemein Für die Region
Koschyk: „Rund 3,3 Millionen Euro Innovationsförderung im Mittelstand!“
13. August 2012
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Im Rahmen des Förderprogramms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) werden im Bundeswahlkreis Bayreuth-Forchheim insgesamt 26 laufende Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 3,3 Mio. Euro gefördert. Seit Dezember 2011 stieg das ZIM-Fördervolumen in unserer Region damit um rund 900.000 Euro. Von der Innovationsförderung profitieren für bereits laufende Projekte kleine und mittelständische Unternehmen in den Landkreisen Bayreuth und Forchheim.

In der Stadt Bayreuth erhält die Neue Materialien Bayreuth GmbH für drei laufende Projekte, darunter ein neues Verfahren zur Pro-duktion von intelligenten Werkzeugen, 500.000 Euro. Die Universität Bayreuth erhält für fünf bereits laufende Projekte, darunter der Entwicklung von Hochleistungs-Rohrsystemen aus basaltfaserverstärkten Kunststoffen, rund 804.000 Euro. Die Fraunhofer Gesellschaft e.V. erhält für zwei Forschungsvorhaben in den Bereichen Werkstofftechnologie und Produktionstechnologie rund 340.000 Euro.

Die KLARO GmbH Bayreuth und das Unternehmen Rohrpost-Technik in Bayreuth erhalten für laufende Projekte zur Entwick-lung einer energieautarken Wirbelbett-Kleinkläranlage sowie zur Entwicklung eines selbstlernenden Transportsystems jeweils insgesamt rund 140.000 Euro Fördergelder. Die Future Carbon GmbH erhält hingegen rund 123.000 Euro Fördergelder für die Entwicklung eines innovativen Heizsystems.

In Weidenberg wird die Vogt Baugeräte GmbH für die Entwick-lung eines innovativen mobilen Bodenbearbeitungsgerätes mit ins-gesamt rund 117.000 Euro gefördert.

In Pottenstein werden für laufende Projekte die BellandTechnology AG für die Entwicklung eines Verfahrens zur Fertigung textiler Flächenkonstruktionen aus Mikrofasern und ultrafeinen Fasern mit insgesamt rund 124.000 Euro und die Klubert + Schmidt GmbH im Bereich der industriellen Aufarbeitung von gebrauchten Kfz-Teilen mit rund 30.000 Euro gefördert.

In Aufseß wird die Erich Ziegler GmbH im Bereich der Herstellung von innovativen natürlichen Zitrusaromen mit insgesamt rund 121.000 Euro gefördert.

Die AX Lightness GmbH in Creußen erhält im Bereich der Werkstofftechnologien zur Reparatur von sogenannten CFK-Bauteilen rund 33.000 Euro Fördergelder.

In Gräfenberg wird die Wolfgang Endreß Kalk- und Schotterwerk GmbH & Co. KG im Bereich der Bautechnologien für das laufende Projekt zur Entwicklung direktverputzter Strohballenbauteile für mehrgeschossige Gebäude mit rund 104.000 Euro gefördert.

In Seybothenreuth wird das Unternehmen Lauterbach-Kießling im Bereich der Umwelttechnologien für ein neuartiges Wirbelbettsys-tem zur dezentralen Abwasserbehandlung mit rund 112.000 Euro gefördert.

Rund 73.000 Euro Fördergelder erhält die Friedrich Richter Messwerkzeuge GmbH & Co KG in Speichersdorf für die Entwicklung einer Längenmesseinrichtung für Präzissionsmaßbänder mit einer Länge von 30 Metern.

In Warmensteinach wird die Sili Technologies GmbH für die Entwicklung einer neuen Werkstoffmischung für Keramikkugeln mit rund 87.000 Euro gefördert.

Die Rubber Technology Weidmann GmbH & Co.KG in Bindlach erhält im Bereich der Produktionstechnologien für das laufende Vorhaben zur Reduktion von Schadstoffemissionen und Maximie-rung der Energienutzung nachwachsender Rohstoffe insgesamt rund 135.000 Euro.

In Hollfeld wird die IMABT GmbH & Co. KG für die Entwicklung einer innovativen Messerscheibe zum Zerschneiden unterschied-lichster Materialien (z.B. Papier, Karton, Blech) mit insgesamt rund 130.000 Euro gefördert.

Rund 140.000 Euro Förderung erhält die Broadband United GmbH in Ebermannstadt zur Realisierung eines kostengünstigen Hochleistungsinternets und rund 67.000 Euro die lifetexsafty GmbH in Gefrees zur Entwicklung hoch reflektierende Textilmaterialien.

Finanzstaatssekretär Koschyk: „Es freut mich sehr, dass es gelun-gen ist, in meinem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim weitere kleine und mittelständische Unternehmen in die Fördermaßnahmen des „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) aufzunehmen und das Fördervolumen um rund 900.000 Euro zu erhöhen. In unserer Region wird damit die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen, einschließlich des Handwerks und der unternehmerisch tätigen freien Berufe, nachhaltig unterstützt. Es wird ein wichtiger Beitrag zum Wachstum der Unternehmen geleistet, vorhandene Arbeitsplätze gesichert und neue Arbeitsplätze geschaffen. Ich hoffe, dass zahlreiche weitere mittelständische Unternehmen sich über die verschiedenen Fördermöglichkeiten ihrer entwickelten innovativen Projekte informieren, um von den vorhandenen finanziellen Mitteln zu profitieren.“

Weiterführende Informationen zum Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) der Bundesregierung sind erhältlich im Internet unter www.zim-bmwi.de.

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