Allgemein Für Deutschland
Koschyk trifft den Bundesvorsitzenden der Jungen Union, Paul Ziemiak
5. März 2015
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Meinungs- und Informationsaustausch zur Integration und Identitätsstärkung von Aussiedlern und Angehörigen nationaler Minderheiten

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, hat den Bundesvorsitzenden der Jungen Union, Paul Ziemiak im Bundesministerium des Innern empfangen. Im Vordergrund des Gesprächs standen Fragen der Integration und der Identitätsstärkung von Aussiedlern und Angehörigen nationaler Minderheiten in Deutschland sowie deutschen Minderheiten im Ausland.

Paul Ziemiak selbst wurde im pommerschen Stettin geboren und ist als Kleinkind mit seinen Eltern nach Deutschland ausgesiedelt. Ziemiak berichtete Bundesbeauftragten Koschyk, wie er diese Zeit erlebt und wie ihn diese Erfahrung geprägt hat.

Ziemiak und Koschyk sind sich einig, dass vor allem jungen Aussiedlern frühzeitig mögliche Zukunftsperspektiven aufgezeigt werden müssen. Neben der guten familiären Struktur, die Aussiedlerfamilien grundsätzlich kennzeichnet, seien die Möglichkeiten des Spracherwerbs sowie Bildung und Beruf richtungsentscheidend. Insbesondere sei es für junge Aussiedler und Angehörige nationale Minderheiten wichtig, dass sie gleichermaßen im familiären, schulischen und freundschaftlichen Umfeld bei Ihrer Identitätswahrung unterstützt werden und ihre Zugehörigkeit mit Selbstbewusstsein leben können. Dafür sei aber auch gesellschaftliche und politische Verantwortung notwendig.

Für den Bundesbeauftragten Koschyk ist auf allen drei Feldern seines Aufgabenbereichs – Aussiedler, nationale Minderheiten in Deutschland und deutsche Minderheiten in Mittel- und Osteuropa – der Dreiklang von „Heimat, Identität und Glaube“ von zentraler Bedeutung. Auch JU-Vorsitzender Paul Ziemiak betonte die Bedeutung einer religiösen Bindung für erfolgreiche Integration.

Koschyk wörtlich: „Der Politik kommt daher die besondere Rolle zu, mit entsprechender Unterstützung für die Belange der Aussiedler und nationalen Minderheiten die Suche nach der eigenen Identität, der Pflege der Kultur und der Integration in die jeweiligen Gesellschaften zu unterstützen. Ich bin mir sicher, dass die Junge Union mit Paul Ziemiak einen Bundesvorsitzenden gefunden hat, der die politische Debatte zum Thema Zuwanderung, Integration und Minderheitenschutz mit seinen Erfahrungen bereichern wird.“

Koschyk danke Ziemiak auch für sein Engagement für die deutsch-polnischen Beziehungen, gerade was seine Heimatstadt Stettin anbelangt.

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