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Koschyk trifft im Internationalen Kulturzentrum der Republik Usbekistan mit Vertretern der deutschen Minderheit zusammen
24. August 2014
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Gesprächspartner im IKZ

Gesprächspartner im Internationalen Kulturzentrum. V.l.n.r.: Ruslan Gerdt (stv. Vorsitzender Deutsches Kulturzentrum Buchara), Julia Shimmasova (GIZ Taschkent), Sergei Mironov (stellv. Direktor Internationales Kulturzentrum), Nasriddin Mukhammidiev (Direktor Internationales Kulturzentrum), Maria Rekk (Vorsitzende des Kulturzentrums der Deutschen Usbekistans „Wiedergeburt“), Valentina Miller (stellv. Vorsitzende Deutsches Kulturzentrum Fergana) , Marina Geizin (Vorsitzende Deutsches Kulturzentrum Fergana), Natalia Kaiser (Vorsitzende Kulturzentrum Samarkand)

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, besuchte im Rahmen seiner Reise zur 7. deutsch-usbekischen Regierungskonferenz für die Angelegenheiten der in der Republik Usbekistan lebenden Deutschen das Internationale Kulturzentrum der Republik Usbekistan in Taschkent.

Er wurde dort von Direktor Nasriddin Mukhammadiev und dem stellvertretenden Direktor Sergej Mironov empfangen. Im Internationalen Kulturzentrum haben 14 kulturelle Vereinigungen verschiedener nationaler Minderheiten Usbekistans eine Heimstatt gefunden, darunter auch das Deutsche Kulturzentrum Usbekistans „Wiedergeburt“. Direktor Mukhammadiev hob in seiner Begrüßung den völkerverbindenden Charakter der Einrichtung hervor. Veranstaltungen einzelner Kulturgesellschaften würden nicht nur von den Angehörigen der jeweiligen Minderheit besucht, sondern von allen Bürgern Usbekistans. Bundesbeauftragter Koschyk würdigte das Engagement der usbekischen Regierung für die Pflege und Entwicklung der Sprache und Kultur der nationalen Minderheiten des Landes, welches in einer Einrichtung wie dem Internationalen Kulturzentrum besonders eindrucksvoll zum Ausdruck komme.

Im Deutschen Kulturzentrum Taschkent

Im Deutschen Kulturzentrum Taschkent „Wiedergeburt“

Die Vertreter der vier Deutschen Kulturzentren in Usbekistan – Taschkent, Buchara, Samarkand und Fergana – stellten ihre vielfältige Arbeit auf dem kulturellen und sprachlichen, aber auch auf dem sozialen Gebiet vor. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der „Dialog der Generationen“, damit die Lebenserfahrung der Älteren an die jüngere Generation weitergegeben und somit bewahrt werden kann. Heute gehören etwa 8.000 Bürger Usbekistans der deutschen Minderheit an.

Anschließend besichtigte Bundesbeauftragter Koschyk die Räumlichkeiten, die dem Deutschen Kulturzentrum „Wiedergeburt“ innerhalb des Internationalen Kulturzentrum zur Verfügung gestellt worden sind. Der Selbstorganisation der deutschen Minderheit steht ein großer Raum zur Verfügung, der gut für die Spracharbeit, aber auch für Proben von Künstlergruppen genutzt werden kann. Bundesbeauftragter Koschyk zeigte sich vom Umfang und der Vielfalt der Aktivitäten des Deutschen Kulturzentrums „Wiedergeburt“ tief beeindruckt, das auf Bildtafeln im Kulturzentrum sehr anschaulich dokumentiert ist.

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