Allgemein Für die Region
Koschyk und Hübner bei Wahlveranstaltung der CSU Pegnitz in Bronn
24. Februar 2014
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Der CSU-Ortsverband hat es sich zur Aufgabe gemacht, im Kommunalwahlkampf 2014 jeden Pegnitzer Ortsteil zu besuchen, um den Bürgerinnen und Bürgern die 24 Stadtratskandidatinnen und –kandidaten sowie das Wahlprogramm vorzustellen.

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Ein Teil der Pegnitzer Stadtratskandidaten vor dem Wahlkampfauto:
von rechts: der Bronner Stadtratskandidat Philipp Bauer, Heike Lindner-Fiedler, CSU-Ortsvorsitzender Thorsten Leuchner, Bundestagsabgeordneter Hartmut Koschyk, FU-Ortsvorsitzende Jutta Failner, Landrat Hermann Hübner, Markus Beck, Kreistagskandidat Wolfgang Hempfling, Dr. Rainer Dippe und Helmut Dettenhöfer.

Am Sonntag machte die CSU-Wintertour Pegnitz Station in ihrem südlichsten Ortsteil Bronn, wo erstmals seit langer Zeit wieder ein CSU-ler für den Stadtrat kandidiert. Mit 26 Jahren ist Philipp Bauer der Jüngste auf der Kandidatenliste. Er stellte sich entschlossen hinter die geplante große Dorferneuerung, die eine hervorragende Chance darstelle, besonders junge Familien zum Bleiben zu bewegen beziehungsweise attraktiv für Zuziehende zu werden. Bauer erhielt prominente Unterstützung durch die Anwesenheit von Landrat Hermann Hübner und dem Bundestagsabgeordneten Hartmut Koschyk, die gerne in das im vergangenen Herbst wieder eröffnete Wirtshaus gekommen waren, einerseits um im Kommunalwahlkampf den CSU-Ortsverband Pegnitz zu stärken, andererseits auch, um den Dorfbewohnern Rede und Antwort zu stehen.

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Diese Möglichkeit nahmen 20 der 24 Kandidaten und gut 60 Bronner im brechend vollen „Wirtshaus Bronn“ gerne wahr und folgten den Ausführungen von Landrat Hermann Hübner aufmerksam. In seinem Vortrag umriss er die Schwerpunkte der Kommunalpolitik. So machte er klar, dass ein Sparkurs der Kommunen zwar gründlich, aber gerecht erfolgen muss und die Städte und Gemeinden nicht im stich gelassen werden dürfen. Das habe auch der Bund erkannt, der sich bei den Leistungsgesetzen schon beteiligt.
Ein brisantes Thema sei und bleibe die Versorgung auf dem Land mit DSL. Hier müsse, auch mit Hilfe der EU, rasch Abhilfe geschaffen werden, um Dörfer nicht ausbluten zu lassen. Hübner ließ auch Visionen einfließen: aufgrund der sich verschiebenden Altersstrukturen könne er sich künftige Mehrgenerationenhäuser, die es zu bauen gelte, mit einem „Kinder- und Opagarten“ vorstellen.

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In Sachen Tourismus, so Hübner, dürfe Franken nicht zur Billigregion Bayerns absinken, sondern müsse hohe Standard schaffen, um gleichermaßen attraktiv wie preiswert zu sein.
Das Thema Stromtrasse, für die Bronner Bürgerinnen und Bürger ein Reizthema, da sie vom möglichen Trassenkorridor direkt betroffen wären, nahm breiten Raum ein. So forderte Hübner, dass es legitim und selbstverständlich sei, aufgrund sich ergebender Änderungen von Tatsachen Korrekturen bei den Planungen vorzunehmen. Wichtig sei es, miteinander zu kämpfen und nicht gegeneinander. Mit möglichen 50 bis 60 Windkraftanlagen und 40 Biogasanlagen sei der Landkreis Bayreuth versorgungstechnisch gut aufgestellt und wolle sich keinesfalls als Transitregion für Braunkohlestrom missbrauchen lassen.

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Diese Meinung vertrat auch vehement der Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, der unmissverständlich darlegte, dass man im Bundestag davon ausgegangen sei, Strom aus erneuerbaren Energien einspeisen zu können, nun stattdessen in erster Linie Kohlestrom aus ostdeutschen Braunkohlerevieren nach Bayern transportiert wird. Das habe mit dem damaligen Gesetz für die Trasse nichts mehr gemein und müsse deshalb neu verhandelt werden.

Gleichzeitig machte sich Koschyk für die Errichtung von Gasturbinenkraftwerken stark. Ein möglicher Standort wäre das Umfeld des KKW Grafenrheinfeld und auch Süddeutschland könne sich dem Bau solcher Kraftwerke nicht verschließen. Das rief bei den Zuhörern breite Zustimmung hervor. Auch einen völlig neuen Aspekt brachte der Bundestagsabgeordnete zur Sprache: die Einbeziehung des Bahnstromnetzes.

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Den CSU-Ortsverband Pegnitz mit seinem Vorsitzenden Thorsten Leuchner und Fraktionschef Manfred Vetterl beglückwünschte Koschyk zu dessen hervorragend aufgestellten Stadtratsliste, die ausgewogen und breit gefächert sei. Auch für den Ortsteil Bronn hatte er lobende Worte übrig, präsentiere sich die zweitgrößte Pegnitzer Gemeinde doch mit intakter Infrastruktur, zahlreichen Handwerksbetrieben und auch mit der Neuansiedlung der Aaglander-Produktion des frühzeitig verstorbenen Kühlenfelser Unternehmers Roland Belz.
Ortsvorsitzender Leuchner zeugte sich hoch erfreut über die bestens besuchte Veranstaltung und lobte das Engagement der 24 Kandidaten, die ein wahrliches Mammutprogramm mit 27 Ortsteilbesuchen absolvieren.

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CSU-Fraktionsvorsitzender Vetterl umriss das Wahlprogramm, das von der Schaffung bezahlbaren Wohnraums über eine angestrebte Belebung der Innenstadt durch den Wegfall von Parkgebühren, eine mögliche Wissenschaftsachse mit der Uni Bayreuth bis zu Wahrung und Schaffung von Arbeitsplätzen reichte.

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