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Koschyk unterstützt Hospizbewegung und unterzeichnete „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“
15. Oktober 2010
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Im Umfeld des diesjährigen Welt-Hospiztages hat der Parlamentarische Finanzstaatssekretär und Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk der Hospiz- und Palliativarbeit seine Unterstützung zugesagt. Koschyk unterzeichnete zusammen mit Dr. Stefan Sammet und Bernd Ernst vom Hospizverein Bayreuth die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“.

Koschyk Hospizunterzeichnung_IDer Parlamentarische Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk (sitzend) hat die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ unterzeichnet. Über die Schulter blickten ihm dabei Dr. Stefan Sammet (rechts) und Bernd Ernst vom Bayreuther Hospizverein.

Die Charta skizziert unter anderem die derzeitige Ausgangssituation der Betreuung, benennt Anforderungen an die Versorgungsstrukturen sowie die Aus-, Weiter- und Fortbildung der in der Hospizarbeit tätigen Kräfte, entwirft Entwicklungsperspektiven und ruft zur Unterstützung auf. Verfasst wurde die Charta von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, vom Deutschen Hospiz- und Palliativverband der Bundesärztekammer und 50 weiteren gesellschaftliche relevanten Gruppen.
Jeder Mensch habe das Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen, sagte Koschyk. Die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen habe in Deutschland während der zurückliegenden 25 Jahre erhebliche Fortschritte gemacht. Noch immer erreichten jedoch die entsprechenden ambulanten und stationären Angebote viele Menschen nicht. Die Charta soll deshalb dazu beitragen, die Bedürfnisse sterbender und schwerstkranker Menschen im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, schließlich könne jeder als Betroffener Angehöriger oder Freund von einem Tag auf den anderen davon betroffen sein.
Die Unterstützung durch Staatssekretär Koschyk, wie auch durch Bayreuths Oberbürgermeister Michael Hohl und Landrat Hermann Hübner, die sich bereits vor wenigen Tagen in die Charta eingetragen hatten, sei auch für den Bayreuther Hospizverein von großer Bedeutung, so Dr. Stefan Sammet. Daran sei zu sehen, dass man bereit ist, sich zusammen für die Sache einzusetzen.

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