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Koschyk: Zahl der Arbeitslosen im Bereich der Arbeitsagentur Bayreuth-Hof weiter unter dem Vorjahresniveau
28. Juli 2016
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Zu den von der Bundesagentur für Arbeit für den Monat Juli bekannt gegebenen Zahlen erklärt der Bayreuth-Forchheimer Bundestagsabgeordnete und Bundesbeauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk:

„Im Ergebnis hat sich auf dem Arbeitsmarkt im Bereich der Arbeitsagentur Bayreuth-Hof gegenüber dem Vormonat wenig verändert. Dennoch liegt die Zahl der Arbeitslosen weiter unter dem Vorjahresniveau und es waren weniger Langzeitarbeitslose als im Vorjahr gemeldet.

Auch in Stadt und Landkreis Bayreuth blieb die Zahl der Arbeitslosen nahezu unverändert. Im Raum Bayreuth waren im Juli 2016 3.723 arbeitslos gemeldete Personen zu verzeichnen, 157 weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote betrug in der Stadt Bayreuth 5,1 Prozent, das sind 0,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Landkreis Bayreuth stieg die Arbeitslosenquote im Berichtsmonat leicht auf 3,0 Prozent an. In beiden Regionen war laut Arbeitsmarktbericht die Entwicklung aber weiterhin günstiger als im Vorjahresmonat. Insbesondere im Landkreis Bayreuth meldeten sich im Juli vermehrt Jugendliche nach Abschluss der Ausbildung. Außerdem waren saisonbedingt Meldungen von befristet Beschäftigten aus Lehr- und Erziehungsberufen zu verzeichnen. Stellenseitig war im Raum Bayreuth von Sommerpause noch wenig zu spüren. Dem Arbeitgeber-Service wurden 524 offene Stellen gemeldet. Den größten Bedarf gab es dabei in der Fertigung und Produktion mit dem Schwerpunkt Mechatronik, Energie- und Elektroberufe zu verzeichnen, gefolgt von Stellen aus den Bereichen Verkehr und Logistik sowie Gesundheit, Soziales und dem Erziehungsbereich. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn 3.369 offene Stellen gemeldet, 405 mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Der Arbeitsmarkt hat sich im Juli deutschlandweit gut entwickelt. Mit der einsetzenden Sommerpause ist die Zahl der arbeitslosen Menschen zwar erwartungsgemäß angestiegen, saisonbereinigt gab es aber einen Rückgang. Hauptursache für den Anstieg ist die vorübergehende Sucharbeitslosigkeit junger Menschen. Sie beenden in den Sommermonaten ihre betriebliche oder schulische Ausbildung und suchen anschließend eine Stelle. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sind weiter gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im Juni saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 45.000 gestiegen. Mit 43,67 Millionen Personen fiel sie im Vergleich zum Vorjahr um 533.000 höher aus. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach der Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit von April auf Mai saisonbereinigt um 56.000 zugenommen. Mit 31,42 Millionen Personen lag die Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr um 697.000 im Plus. Die Beschäftigung wuchs dabei in allen Bundesländern und fast allen Branchen.

Der deutsche und auch unser regionaler Arbeitsmarkt ist nach wie vor robust und bleibt auch im Juli gut aufgestellt. Auf dieser Konstanz dürfen wir uns jedoch nicht ausruhen. Für die unionsgeführte Bundesregierung hat die Fortsetzung der erfolgreichen Politik für Arbeit der zurückliegenden Jahre daher auch weiterhin oberste Priorität. Ich bin zuversichtlich, dass sich auch in unserer Region günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt weiter fortsetzen wird.

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