Allgemein Für die Region
Ministerpräsident Seehofer unterstützt Koschyks Forderungen gegenüber Sachsens Ministerpräsidenten wegen Franken-Sachsen-Express
16. November 2012
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Die Bemühungen, das Fahrangebot des Franken-Sachsen-Express (FSX) in der momentan angebotenen Attraktivität aufrecht zu erhalten, wird durch die Planungen der sächsischen Verkehrszweck-verbände insofern erschwert, dass im Bereich des sächsischen Verkehrsnetzes nur noch elektrisch betriebene Fahrzeuge eingesetzt werden sollen. Dies würde zur Folge haben, dass die attraktive und durch die Zugreisenden stark frequentierte FSX-Verbindung in Hof durchbrochen werden muss und ein umsteigefreies Reisen nicht mehr möglich ist. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundeminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk, der sich seit mehreren Jahren intensiv für die Verbesserung der Bahnanbindung von Bayreuth sowie der gesamten Region Oberfranken einsetzt, hatte sich daher mit einem Appell an den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, gewandt, damit diese Entwicklung nicht in die Realität umgesetzt wird. Nun unterstützt auch der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sein Anliegen und hat sich ebenfalls an Ministerpräsident Tillich gewandt.

Seehofer wörtlich: „Ich teile die Einschätzung, dass der Fortbestand der attraktiven umsteigefreien Verbindung im Zwei-Stunden-Takt für die Region von großer Bedeutung ist und wir uns daher gemeinsam für dieses Anliegen einsetzen müssen. Daher habe ich meinen Amtskollegen Tillich darum gebeten, sich dafür einzusetzen, dass die Entscheidung der sächsischen Verkehrszweckverbände noch einmal überprüft und möglichst revidiert wird.“

Finanzstaatssekretär Koschyk: „Das Angebot des FSX ist für die Bürgerinnen und Bürger beider Freistaaten von großer Bedeutung. Neben der Verbindung der Großstädte Nürnberg und Dresden stellt dieses Reiseangebot auch einen Brückenschlag und einen bedeutenden Faktor beim Zusammenwachsen der „neuen“ und „alten“ Bundesländer dar. Ich bin daher Ministerpräsident Horst Seehofer dankbar, dass er sich nun persönlich in die Diskussion einschaltet, damit der wichtige Franken-Sachsen-Express auch in Zukunft in dieser Attraktivität den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht.

Der Franken-Sachsen-Express ist für die Stadt Bayreuth – die Regierungshauptstadt des Regierungsbezirkes Oberfranken – von größter Bedeutung. Aus wirtschaftlichen, verkehrstechnischen und auch historischen Gründen ist eine Fortsetzung des umsteigefreien Reisens mit dem FSX unumgänglich. Ich habe daher Ministerpräsident Tillich eindringlich um Unterstützung gebeten, damit das FSX-Angebot in der aktuellen Form erhalten bleibt.“

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