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Münchner Humboldt-Freunde zu Gast in Goldkronach
15. September 2014
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Der Freundeskreis München im Förderverein Berliner Schloss e. V. zu Besuch bei Familie Koschyk (links) in Goldkronach. Neben der Sprecherin des Fördervereins, Karin von Spaun (3. von rechts) waren auch die Buchautoren Dr. Frank Holl (4. von rechts) und Dr. Eberhard Schulz-Lüpertz (2. von rechts) mit dabei.

Der Freundeskreis München im Förderverein Berliner Schloss e. V. hatte sich von der Landeshauptstadt nach Franken auf den Weg gemacht, um in Goldkronach auf den Spuren des Universalgelehrten Alexander von Humboldt zu wandeln. Bekanntlich soll im wiederaufgebauten Berliner Schloss das „Humboldt-Forum“ im Gedenken an die Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt seine wissenschaftliche und kulturelle Entfaltung finden. Mit dabei waren auch die beiden Autoren Dr. Frank Holl und Dr. Eberhard Schulz-Lüpertz, die in engem Zusammenwirken mit dem Kulturforum eine Publikation über Leben und Wirken Alexander von Humboldts in Franken veröffentlicht haben. 

Ermöglicht hatten diesen Besuch der Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk und seine Frau Gudrun, die beide Mitbegründer des Alexander von Humboldt-Kulturforums Schloss Goldkronach e. V. sind.

Das Besuchsprogramm begann mit einer Besichtigung des Goldbergwerks von Goldkronach. Im Informationshaus am Goldberg im Ortsteil Brandholz holte man sich wertvolle Informationen rund um das Thema Goldbergbau. Alexander von Humboldt war es gelungen, den Goldbergbau in der Region zu reformieren und zu einer neuen, letzten Blüte zu bringen.

Im Anschluss statteten die Mitglieder des Freundeskreises dem Haus in Goldmühl, in welchem Alexander von Humboldt während seiner Goldkronacher Zeit vorübergehend lebte, einen Besuch ab.

Im Goldbergbaumuseum von Goldkronach ließen sich die Münchner Humboldt-Freunde die Geschichte des Goldbergbaus in der Region und umfangreiche Informationen rund um den Goldbergbau zeigen.

Abschluss des Tagesausfluges nach Goldkronach bildete ein Besuch im Schloss Goldkronach, wo die Teilnehmer von Familie Koschyk herzlich begrüßt wurden. Im Gewölbesaal von Schloss Goldkronach ist eine Ausstellung mit 10 Tafeln zu sehen, die ausführliche Informationen rund um Leben und Wirken des Universalgenies Alexander von Humboldt, gerade in Franken, bietet. Darüber hinaus kann im Kellergewölbe des Schlosses die so genannte „Fränkische Linie“ besichtigt werden. Sie ist eine der wichtigsten geologischen Störungszonen Europa, die mitten durch Goldkronach verläuft und besonders gut im Goldkronacher Schlosskeller sichtbar ist.

Die Sprecherin des Freundeskreises München im Förderverein Berliner Schloss e. V., Karin von Spaun, bedankte sich bei Familie Koschyk für die Gastfreundschaft und  betonte, dass der Besuch von Goldkronach allen Teilnehmern viele neue Erkenntnisse gebracht und bleibenden Eindruck hinterlassen habe. Es sei nicht der letzte Besuch in Goldkronach gewesen, so Karin von Spaun.

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Alexander von Humboldt- Kulturforum

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