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Neue Touristenattraktion der Fränkischen Schweiz / Höhenschwimmbad Gößweinstein verzichtet auf Chemie und setzt auf Natur pur
22. Mai 2011
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Die Fränkische Schweiz ist um eine Attraktion reicher: Nach 15 Jahren Dornröschenschlaf ist am Wochenende in Gößweinstein (Landkreis Forchheim) das ehemalige Höhenschwimmbad wieder eröffnet worden. Das Besondere am dem Projekt ist zum einen der atemberaubende Blick auf die berühmte Wallfahrtsbasilika, zum anderen die Tatsache, dass das gesamte Bad in bürgerschaftlichem Engagement mit Hilfe eines 140 Mitglieder umfassenden Fördervereins wieder errichtet worden war. Die Gesamtkosten lagen bei rund 310000 Euro, ein Fünftel davon wurde über EU-Leader-Mittel finanziert.

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Der besondere Reiz des Höhenschwimmbades, das erstmals im Jahr 1963 eröffnet und schließlich 1996 geschlossen wurde, liegt in seiner örtlichen und geografischen Lage. Auf einer exponierten Anhöhe am Ortseingang habe man einen geradezu sensationellen Blick auf den idyllisch gelegenen Markt mit Burg und Basilika, sagte der 1. Bürgermeister Georg Lang bei der Eröffnung. Das Bad selbst sei in die intakte Natur eingebettet. So biete das Gelände mit seinen bizarren Felsformationen und verschiedenen Terrassen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, etwa für Konzerte, Freilichtaufführungen oder Betriebsfeste.

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Der Parlamentarische Finanzstaatssekretär und Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk bezeichnete die Wiederherstellung des Bades bei der Eröffnung als Musterbeispiel für gelebtes bürgerschaftliches Engagement. Das Konzept des Naturbades überzeuge aber auch aus Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit. Das Bad sei nicht nur für Spiel und Sport bestens geeignet, sondern überzeuge auch als wunderbare Kulisse für Veranstaltungen aller Art. Koschyk: „Mit dem wiedereröffneten Naturbad Gößweinstein hat die Fränkische Schweiz ein Juwel zurückbekommen.“
Natur und Chemie vertragen sich schlecht, daraus sei die Idee geboren, dass das Höhenschwimmbad nicht als konventionelles Freibad, sondern als Naturbad wieder auferstehen soll, so der Fördervereinsvorsitzende Jürgen Kränzlein. Die Reinigung des Beckens erfolge durch eine leistungsfähige Pflanzenfilteranlage im Regenerationsbereich des Schwimmbeckens. Kränzlein: „Im Mittelpunkt des Badbesuches steht das Motto Natur erleben“.

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Attraktionen des neuen Bades, das in privater Trägerschaft betrieben wird, sind neben dem durchgängig 1,35 Meter tiefem Schwimmbecken unter anderem gleich drei große Liegewiesen, ein Matschspielplatz und ein eigenes Becken für Kinder sowie ein eigenes Bistro mit mediterraner Küche an den Wochenenden. In unmittelbarer befinden sich eine Minigolfanlage, ein Vita-Parcours, der Gößweinsteiner Kurpark und ein Pferdehof. Für das Bad wird kein Eintritt erhoben, allerdings gibt es auch keine Badeaufsicht.

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There is 1 comment

  • Ray Pfob sagt:

    Herzlichen Glueckwunsch. Viel Erfolg und alles Gute… Liebe Gruesse aus Kanada… Herzlich, Ray Pfob… (–_–)

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