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Parlamentarisches Patenschafts-Programm weiter auf Erfolgskurs / Staatssekretär Koschyk ruft zur Teilnahme auf
17. August 2011
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Im Sommer des nächsten Jahres werden erneut Schülerinnen und Schüler sowie junge Berufstätige im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) in die Vereinigten Staaten reisen, um dort eine High School, ein Community College oder eine vergleichbare Bildungsstätte zu besuchen. Die Besonderheit ist die Übernahme von Patenschaften für die teilnehmenden Jugendlichen durch Bundestagsabgeordnete.

0817-PPP Logo Bundestag

Im Jahr vor der Durchführung lädt der Präsident des Deutschen Bundestages stets alle Abgeordnete ein, sich am PPP zu beteiligen, wozu der Bayreuther Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, sich seit Jahren gerne bereit erklärt. In dieser Zeit konnten schon einige Schülerinnen und Schüler aus dem Wahlkreis Bayreuth-Forchheim mit einem Stipendium des Bundestages ein Jahr in den USA verbringen. So übernahm im Schuljahr 2006/2007 MdB Koschyk die Patenschaft für Pia Bauernschmitt aus Creußen, im Schuljahr 2009/2010 die Patenschaft für Julia Eibl aus Bayreuth und für das Schuljahr 2011/2012 für Jan-Luca Möhrlein aus Goldkronach und Anna Karl aus Oberhaid.

MdB Koschyk: „Die Stipendiaten können durch ihren Aufenthalt in den USA einen dauerhaften Beitrag zu einer besseren Verständigung zwischen jungen Deutschen und Amerikanern leisten und wertvolle Eindrücke während ihres Auslandsaufenthaltes sammeln. Diese Eindrücke wirken sich sicherlich auch positiv auf die schulische und persönliche Entwicklung der Jugendlichen aus. Es würde mich daher sehr freuen, wenn sich weitere Jugendliche am ausgeschriebenen Parlamentarischen Patenschafts-Programms für das Schuljahr 2012/2013 bewerben!“

Seit mehr als 25 Jahren bot der Deutsche Bundestag gemeinsam mit dem amerikanischen Kongress bereits rund 4.000 jungen Berufstätigen die Chance, mit einem Auslandaufenthalt ihre persönlichen Zukunfts- und Karriereaussichten zu verbessern.
Mit dem einjährigen USA-Aufenthalt, einer Kombination aus Collegebesuch und berufsbezogenem Praktikum, ermöglicht das Parlamentarische Patenschafts-Programm auch im nächsten Jahr wieder 75 deutschen  Nachwuchskräften, den „American Way of Life“ vor Ort zu erleben. Als junge Botschafter ihres Landes tragen sie so zur besseren Verständigung beider Nationen bei.

Ziel dieses von den Parlamenten der beiden Staaten veranstalteten Austausches ist das Kennenlernen der historischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des anderen Landes und eine Vertiefung der deutsch-amerikanischen Beziehungen. Abgeordnete des Bundestages und Mitglieder des amerikanischen Kongresses übernehmen für die Dauer des Aufenthaltes die Patenschaft für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist für die Durchführung zuständig.

Die Kosten für die Vor- und Nachbereitung, den College-Besuch, die Unterbringung in Gastfamilien sowie die Reise- und Versicherungskosten werden vom Deutschen Bundestag und dem amerikanischen Kongress übernommen.

Die Bewerbungsunterlagen für den im August 2012 startenden Austausch können bis zum 2. September 2011 angefordert werden. Junge Berufstätige, die sich für das Programm bewerben, sollten nach dem 31. Juli 1987 geboren sein, über einige Jahre Unterricht in der englischen Sprache sowie eine bei der Ausreise abgeschlossene Berufsausbildung verfügen.

Kontakt:

Deutsche Gesellschaft
für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Abteilung Amerika – PPP

Friedrich-Ebert-Allee 40
53113 Bonn

Telefon: + 49 228 4460 1339
E-Mail: usappp@giz.de

www.giz.de/usappp oder www.bundestag.de/ppp

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ trägt dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern.

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