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Plakatausstellung zum 60. Jahrestag des 17. Juni 1953 im Bundeministerium der Finanzen
30. Januar 2013
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2013 jährt sich der Volksaufstand gegen die kommunistische Diktatur in der DDR zum 60. Mal. Am 17. Juni 1953 war das „Haus der Ministerien“, heute bekannt als Detlev-Rohwedder-Haus und Sitz des Bundesfinanzministeriums, Ziel Zehntausender Demonstranten. Der Massenprotest gegen soziale Ungerechtigkeit sowie für Freiheit und Demokratie wurde zum Signal für einen Volksaufstand in der gesamten DDR.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrats der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur , Hartmut Koschyk, lud die Gäste zur Besichtigung der Ausstellung in der Steinhalle des Bundesfinanzministeriums ein

Anlässlich des 60. Jahrestages des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 luden das Bundesministerium der Finanzen, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Deutschlandfunk gestern zu einer Podiumsdiskussion und der Präsentation einer Plakatausstellung in den Matthias-Erzberger-Saal des Bundesfinanzministeriums ein.

Zwanzig großformatige Plakate erzählen die Geschichte des DDR-Volksaufstandes vom 17. Juni 1953. In jenen Tagen gingen eine Million Menschen in mehr als 700 Städten und Gemeinden in der DDR auf die Straße. Was als sozialer Protest begann, entwickelte sich rasch zur politischen Manifestation: Der massenhafte Ruf nach Freiheit, Demokratie und deutscher Einheit ließ die SED-Diktatur de facto kapitulieren. Es waren sowjetische Panzer, die den Aufstand ab dem 17. Juni 1953 alsbald im Keime erstickten.

Nach der Begrüßung durch den Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble und einer historischen Einordnung von Dr. Stefan Wolle diskutierten Wolf Biermann, Rainer Eppelmann, Klaus Gronau, Dr. Anna Kaminsky und Prof. Dr. Richard Schröder über die Bedeutung des 17. Juni 1953 für die Geschichte des geteilten und die Erinnerungskultur des vereinten Deutschlands. Moderiert wurde das Gespräch von der Chefredakteurin des Deutschlandfunks Birgit Wentzien.

Nach der Podiumsdskussion fand ein kurzer Auftritt von Wolf Biermann statt.

Zum Abschluss der Veranstaltung lud der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrats der Bundesstiftung, Hartmut Koschyk, die Gäste zur Besichtigung der Ausstellung in der Steinhalle des Bundesfinanzministeriums ein.

Die von der Bundesstiftung konzipierte Ausstellung mit 20 Plakaten zum 17. Juni 1953 wird 2013 in mehr als 2.500 Exemplaren bundesweit zu sehen sein. Vorübergehend bis Ende August 2013 ist die Ausstellung auch auf dem Gelände des Bundesfinanzministeriums im Arkadengang an der Ecke Wilhelmstraße/Leipziger Straße zu besichtigen.

Weiterführende Informationen zur Ausstellung finden sie hier

 

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