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Planung zur Elektrifizierung Regensburg-Hof zum Greifen nah / Bahn bewegt sich massiv / ostbayerische CSU-Abgeordnete geben Rückenwind
5. Dezember 2012
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Die Chance auf eine vorgezogene Planung für die Elektrifizierung der Bahnstrecke Regensburg – Hof ist zum Greifen nah.

Seit über einem Jahr drängen die ostbayerischen CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Aumer, Dr. Hans-Peter Friedrich, Karl Holmeier, Hartmut Koschyk und Albert Rupprecht sowohl die Bahn als auch das Bundesverkehrsministerium, so schnell wie möglich mit der Planung zu beginnen. Auf diese Weise könnte wertvolle Zeit gespart werden, da sich alle Beteiligten einig sind, dass die Elektrifizierung dringend notwendig ist und daher auf jeden Fall in den neuen Bundesverkehrswegplan 2015 kommt.

Lange Zeit wurde der Ball zwischen Bund, Bahn und Freistaat hin und her gespielt. Jetzt scheint der Durchbruch gelungen. Die Bahn hat dem Druck der Abgeordneten nachgegeben und sich massiv bewegt. Sie ist bereit, aus Eigenmitteln mit der Planung zu beginnen, möchte jedoch offiziell vom Bundesverkehrsminister darum gebeten werden.

Die ostbayerischen CSU-Bundestagsabgeordneten zeigten sich überaus zufrieden über diesen Schritt und versprachen, der Bahn Rückenwind zu geben.

Sie haben sich daher umgehend an ihren Kollegen und Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer gewandt und ihn aufgefordert, die Chance zu nutzen und eine entsprechende offizielle Bitte an den Bahnchef Dr. Rüdiger Grube zu richten.

Die Abgeordneten sind zuversichtlich, dass damit der Weg zum baldigen Planungsbeginn frei ist.

Gleichzeitig haben die Abgeordneten noch einmal in Ihrem Schreiben verdeutlicht: „Ungeachtet dessen bitten wir darum, dass, wie in der Vereinbarung zur Vorfinanzierung von Planungskosten vorgesehen, die Planungen des Bedarfsplanvorhabens ABS Nürnberg – Marktredwitz – Reichenbach – Tschechien zügig vorangetrieben werden.“

Zur Berichterstattung im Nordbayerischen Kurier gelangen sie hier.

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There are 5 comments

  • schöler siegbert sagt:

    Endlich geht bei uns in sachen Verkehrsanbindung etwas vorwärts
    Sonst sind wir ja ganz abgehängt von der übrigen Welt
    Guter Einsatz herr Koschyk

  • Karl W. Kiepfer sagt:

    Wichtig ist aber auch eine Elekrifizierung Hof-Nürnberg unter einbeziehung Bayreuths, da ja das „Verkehrsprojekt Deutsche Einheit“ ICE-Neubaustrecke Nürnberg – Leipzig einen Umweg über Erfurt macht und somit über Bamberg und Coburg geht.

  • Andreas Gräf sagt:

    Die Elektrifizierung des Restabschnitts der Nord-Süd-Magistrale (Regensburg – Weiden – Hof) sollte aber dennoch zuerst vorgenommen werden, da diese für den Güterverkehr m. E. wichtiger ist.

  • Oberfranke sagt:

    Bitte setzten Sie sich mit Herzblut für die Elektrifizierung von Hof nach Nürnberg über Bayreuth ein, nicht für die Konkurrenzstrecke Hof-Regensburg! Ansonsten wäre wieder mal eine Eisenbahnchance für Bayreuth auf Jahrzehnte vertan!

  • Anwohner sagt:

    Zu dem Artikel von Herrn Andreas Gräf vom 08. Dez. 2012 möchte ich nur soviel hinzufügen:
    So etwas schreibt nur jemand der ganz weit weg von einem Gleis wohnt. Wir leben in unmittelbarer Nachbarschaft damit und haben jetzt schon zu viel Lärm rund um uns. Es hilft auch nicht,wenn die neuen Bremsen eingebaut werden, die jetzt so angepriesen werden. Das höhere Aufkommen des Güterverkehrs der dann zu jeder Tag und Nachtzeit unsere Gesungheit schädigt zählt. Die Bahn müsste auch erst mal die ganze Schienenstrecke in Ordnung bringen, denn die Strecke zwischen Regensbur und Hof, genauer (Regenstauf) ist sehr reparaturbedürftig. Wenn die Züge da vorbeirollen, hört es sich an als würden sie von einem Schlagloch ins nächste fahren. Wer kann oder will da noch wohnen?

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