Allgemein Für Deutschland
Preisverleihung des Ideenwettbewerbs: „10 Jahre Euro- was nun?“ in Berlin
15. November 2012
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Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit Philipp Scharff, Geschäftsführer der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa, Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e.V., Jürgen Engert, stellv. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft und Gründungsdirektor des ARD-Hauptstadtstudios, Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, 2. Platzierte Jana Blöcker, 3. Platzierte Anna Lingau, Matthias Petschke, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und 3. Platzierten Hernán D. Caro. Der 1.Platzierte Christian Büchter hält sich gegenwärtig aufgrund eines Stipendiums in Washington auf

Mit der Einführung des Euro entstand am 1. Januar 2002 einer der weltweit größten Wirtschaftsräume mit einer gemeinsamen Währung. Über 320 Millionen Menschen in der europäischen Union hatten über Nacht das gleiche Geld im Portemonnaie. Mit dem Ideenwettbewerb “10 Jahre Euro- was nun?”, forderten der “Deutsche Gesellschaft e.V.” und der “Deutsche Sparkassen- und Giroverband” Studierende aller Fachrichtungen dazu auf, sich ihre eigenen Gedanken um die Zukunft der europäischen Währung zu machen.

In Berlin fand gestern die Preisverleihung des Ideenwettbewerbs “10 Jahre Euro- was nun?”an. Preisträger ist Christian Büchter, der den Essay „Das entscheidende Duell: Was der Euro für unsere Demokratie bedeutet“ verfasste. Unterstütz wurde die Preisverleihung von der Schwarzkopf Stiftung Junges Europa und von der Verlagsgruppe Handelsblatt.

Die Bewertungskriterien waren Originalität, Analysekraft und sprachlicher Ausdruck. Der Preisjury gehörten Herr Hartmut Koschyk MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Herr Matthias Petschke, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Prof. Dr. Horst Gischer, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, Lehrstuhl für Monetäre Ökonomie und öffentlich-rechtliche Finanzwirtschaft, Philipp Scharff, Geschäftsführer der Schwarzkopf-Stiftung, Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e.V. und Klaus Krummrich, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.V. an.

Finanzstaatssekretär Koschyk bei seiner Laudatio für Christian Büchter

Die drei besten Essays erhielten Geldpreise im Wert von 2.000,-€ (1. Platz), 1.000,-€ (2. Platz) und 500,-€ (3. Platz). Die 20 besten Beiträge werden darüber hinaus in Buchform veröffentlicht.

Laudatio von Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e.V. und Matthias Petschke, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland

Den 1. Platz belegte Christian Büchter, der sich momentan aufgrund eines Stipendiums in Washington aufhält und dessen Videobotschaft im Rahmen der Preisverleihung ausgestrahlt wurde. Den 2. Platz belegte Jana Blöcker; der 3. Platz ging an Anna Lingau und Hernán D. Caro aus Kolumbien.

In seiner Eröffnungsrede hob das Geschäftsführende Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Herr Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, die Bedeutung des Wettbewerbs hervor

In seiner Eröffnungsrede hob das Geschäftsführende Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Herr Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, die Bedeutung des Wettbewerbs hervor, den sein Verband gerne unterstützt habe. Im Hinblick auf eine Überwindung der gegenwärtige Staatsschuldenkrise in Europa zeigte sich Dr. Schackmann-Fallis optimistisch. Bei allen Verzögerungen würden alle europäischen Länder die strukturellen Probleme angehen und es sei ein neues Bewusstsein entstanden, dass Stabilität notwendig sei.

Der stellv. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft und Gründungsdirektor des ARD-Hauptstadtstudios, Jürgen Engert, bei seiner Eröffnungsrede

Der stellv. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft und Gründungsdirektor des ARD-Hauptstadtstudios, Jürgen Engert, verwies in seiner Eröffnungsrede im Hinblick auf die gegenwärtige Krise unter anderem auf den Spruch der deutschen Reichsbahn nach Kriegsende, dass man auf Sicht fahre. Wenn man dies auf den Euro übertrage, könne man auch feststellen, dass man auch auf Sicht fahre.

Videobotschaft des 1. Platzierten Christian Büchter aus Washington

In seiner Laudatio betonte Finanzstaatssekretär Koschyk, dass unser Interesse für unsere europäischen Nachbarn, unser Einstehen für die europäische Idee, unsere Bekanntschaften und Freundschaften mit Menschen aus den anderen europäischen Ländern Europa lebendig mache. Deshalb freue es ihn sehr, dass die Deutsche Gesellschaft diesen Wettbewerb veranstaltet habe. Er sei sich sicher, dass Herr Büchter und auch die anderen Preisträger und Teilnehmer ihren Teil dazu beitrügen, dass das europäische Haus gebaut und unsere Demokratie auch für die kommenden Generationen gesichert werde. Der Euro werde auch in vielen Jahren ganz selbstverständlich zu diesem europäischen Haus gehören. Für seinen rundum gelungenen Essay bekomme Christian Büchter zurecht den ersten Preis, wozu er ihm herzlich gratuliere, so Finanzstaatssekretär Koschyk.

Im Anschluss an die Preisverleihung fand ein moderiertes Gespräch mit den Preisträgern statt.

Zur Laudatio von Finanzstaatssekretär Koschyk gelangen Sie hier.

Zum Essay von Christian Büchter „Das entscheidende Duell: Was der Euro für unsere Demokratie bedeutet“ gelangen Sie hier.

Videoimpressionen der Preisverleihung finden Sie hier.

Zur Videobotschaft des 1.Platzierten Christian Büchter gelangen Sie hier

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