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Staatssekretär Hartmut Koschyk drängt auf Umsetzung der besprochenen Maßnahmen anlässlich des Bahngipfels in Bayreuth
11. Mai 2012
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Eine gesicherte Einbindung in den Eisenbahn-Fernverkehr ist für die Zukunft der oberfränkischen Metropole Bayreuth von entscheidender Bedeutung. Aus diesem Grund drängt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk auf entsprechende Maßnahmen bei der Eisenbahn-Anbindung Bayreuths: „Wir sind auf spürbare Fortschritte dringend angewiesen. Gerade die strukturellen Triebkräfte wie die Universität Bayreuth, Großunternehmen wie BAT oder Tennet oder weltweit tätige Mittelständler beklagen die Zustände, die für Gäste, Kunden oder Mitarbeiter und deren Familien wegen Komfortmängeln, häufigem Halten oder wegen überfüllten Zügen oft zur Geduldsprobe werden. Die aktuellen Verhältnisse sind nicht länger hinnehmbar!“

Aus diesem Grund hat sich Staatssekretär Koschyk noch einmal eindringlich an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, gewandt, damit die während des Spitzengespräches zur besseren Anbindung der Stadt Bayreuth an den Eisenbahnfernverkehr am 15. Februar 2012 in Bayreuth besprochenen Maßnahmen jetzt zeitnah und mit Nachdruck umgesetzt werden.

Die Maßnahmen beziehen sich in erster Linie auf den Erhalt des Franken-Sachsen-Express (FSX) auch über das Jahr 2012 hinaus.

Koschyk führt hierzu in seinem Schreiben an Bahnchef Grube aus: „Die Bahn hat zugesagt, dass sie alle Beteiligten in einer Arbeitsgruppe an einem Tisch zusammenholen wird, um für die Fortführung des Franken-Sachsen-Express (FSX) ein zukunftsfähiges Konzept zu erarbeiten. Hier müssen den Worten nun endlich Taten folgen.“

In seinem Schreiben macht Koschyk aber auch noch einmal die dringend benötigte Elektrifizierung der Strecke Nürnberg-Hof über Bayreuth zum Thema. Es liegt hier nicht nur am Willen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, sondern auch am Willen der Deutschen Bahn AG. In den so genannten „Fuldaer Gesprächen“ stimmt sich der Bund regelmäßig mit der Deutschen Bahn AG ab, welche Aus- und Neubaumaßnahmen vorrangig durchgeführt werden sollten.

Koschyk erklärt dazu abschließend: „Nachdem Bundesverkehrsminister Dr. Ramsauer bei seinem Besuch in Bayreuth betont hat, dass eine Stadt wie Bayreuth nicht länger vom Fernverkehr abgekoppelt werden dürfte, könnte die Deutsche Bahn AG mit einer Verlagerung der Prioritäten auf diese Strecke das Tempo ein wenig erhöhen, damit die Elektrifizierung ein mittelfristig erreichbares Ziel wird.“
Koschyk informierte auch Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich über seinen erneuten Vorstoß bei Bahnchef Grube.

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