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Staatssekretär Hartmut Koschyk stellt in Erfurt und Bayreuth Münze und Briefmarke „200. Geburtstag Franz Liszt“ vor
4. März 2011
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Zum Redebeitrag von Herrn Parlamentarischen Staatssekretär Koschyk gelangen Sie hier.

Die Musikwelt begeht in diesem Jahr den 200. Geburtstag von Franz Liszt (1811 – 1886), dem großen Komponisten, Klaviervirtuosen, Dirigenten und Theaterleiter. Das Bundesministerium der Finanzen würdigt das Jubiläum mit der Herausgabe eines Sonderpostwertzeichens und einer 10-Euro-Gedenkmünze. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, stellt die Briefmarke und die Münze heute im Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt vor.

MB-FranzLiszt

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Ein Album mit Erstdrucken des Sonderpostwertzeichens und die Gedenkmünze überreicht der Parlamentarische Staatssekretär u.a. an Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin von Thüringen, an Dr. Nike Wagner, Kunstfest Weimar, Künstlerische Leitung, an Prof. Dr. Wolfram Huschke, Präsident der Deutschen Liszt-Gesellschaft, Leiter des Franz-Liszt-Zentrums der Hochschulefür Musik Franz Liszt Weimar, sowie an Prof. Rolf-Dieter Arens, Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, ehem. Rektor.

Ebenfalls werden die Münze und die Briefmarke heute auch im „Zentrum“ in Bayreuth vorgestellt. Ein Album mit Erstdrucken des Sonderpostwertzeichens und die 10-Euro-Gedenkmünze übergibt der Staatssekretär in Bayreuth u.a. an Dr. Michael Hohl, Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth, Nicolaus Richter, Kulturbeauftragten der Stadt Bayreuth, Dr. Stefan Specht, Kulturpfleger der Stadt Bayreuth.

Finanzstaatssekretär Koschyk: „Franz Liszt gelangen geniale Kompositionen, und er erlebte große Triumphe. Seit 1848 arbeitete er in Weimar als Komponist und Hofkapellmeister. Er setzte sich für die Opern des seinerzeit umstrittenen Richard Wagner ein und schuf eigene „Sinfonische Dichtungen“ für Orchester als neuartige Symbiosen von Musik und Poesie: „Neu-Weimar“. Von 1861 bis zum Ende des Jahrzehnts lebte er in Rom und komponierte geistliche Werke. Von 1869 bis 1886 pendelte er alljährlich zwischen Weimar, Rom und Budapest und führte ein dreigeteiltes Leben als umschwärmter Klavierpädagoge. Sein Wahlspruch lautete: ,Genie oblige – Genie verpflichtet.‘“

Das Motiv der Briefmarke, die einen Wert von 55 Cent hat, entwarfen Jens Müller und Karen Weiland aus Düsseldorf. Der Entwurf der Münze stammt von dem Künstler Michael Otto aus Rodenbach.

Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung als Inschrift Liszts Wahlspruch (französisch/deutsch) : „GENIE OBLIGE – GENIE VERPFLICHTET “

Die Gedenkmünze wiegt 16 Gramm und besteht aus einer Legierung von 625 Silber/375 Kupfer.

Seit dem 3. Februar 2011 ist die Briefmarke in den Filialen der Deutschen Post erhältlich. Die 10-Euro-Gedenkmünze kann seit dem gleichen Tag bei vielen Banken und Sparkassen sowie den Filialen der Deutschen Bundesbank und dem Münzhandel erworben werden.

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