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Stiftung Verbundenheit bekundet Solidarität mit Israel
10. November 2023
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Anlässlich der Argentinien-Reise der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland mit dem Kulturprojekt „Lieder der Heimat“, dargeboten von „Die Lustigen Oberfranken“ haben Vertreter der Stiftung die Kehilá-Synagoge in Rosario besucht, der auch ein Kindergarten und eine Schule angegliedert ist.

Stiftungsratsvorsitzender Hartmut Koschyk, Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Oliver Junk und der Projektleiter Lateinamerika und stellv. Geschäftsführer Dr. Marco Just Quiles informierten sich in der vor 100 Jahren begründeten Gemeinde über deren Geschichte und gegenwärtige Tätigkeit, u. a. im Bildungsbereich. Begleitet wurden die Stiftungsvertreter von dem ehemaligen Vorsitzenden des Deutschen Klubs Rosario, Féderico Luchtenberg, der sich sehr für eine Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Klub und der jüdischen Kehilá-Gemeinde engagiert.

Die Kehilá-Gemeinde ist sehr stark von jüdischen Mitbürgern aus Deutschland geprägt, die nach 1933 vor der NS-Diktatur fliehen konnten oder als Überlebende der Shoah nach 1945 nach Argentinien gelangten. Heute ist die Gemeinde eine von fünf jüdischen Gemeinschaften in der drittgrößten Stadt Argentiniens, sie verfügt über 2000 Mitglieder und ist mit einem Kindergarten und einer Gesamtschule besonders im Bildungsbereich sehr engagiert. Schule und Kindergarten stehen aber allen Kindern und Jugendlichen in Rosario offen.

Die Vertreter der Stiftung Verbundenheit dankten der Jüdischen Kehilá-Gemeinde und Federico Luchtenberg für die eingegangenen Kooperation und sprachen sich grundsätzlich für eine möglichst enge Zusammenarbeit zwischen deutschen Minderheiten bzw. deutschsprachigen Gemeinschaften und den jeweiligen jüdischen Gemeinschaften vor Ort aus. Auch die deutschen Minderheiten und deutschsprachigen Gemeinschaften weltweit stünden in der Verantwortung für den Schutz und die Sicherheit jüdischer Gemeinden gegen Antisemitismus und Gewalt. Ihren Besuch bei der jüdischen Kehilá- Gemeinde in Rosario will die Stiftung Verbundenheit auch als klares Zeichen ihrer Solidarität mit dem Staat Israel angesichts der schrecklichen Gewalttaten der verbrecherischen Hamas-Terroristen verstanden wissen.

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