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Stiftung Verbundenheit präsent bei Feierlichkeiten zu 30 Jahren partnerschaftlichen Beziehungen der Katholischen Landvolk Bewegung Bamberg mit den Schönbornfranken
8. Oktober 2025
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Seit 1995 unterhält die Katholische Landvolk Bewegung im Erzbistum Bamberg eine feste Partnerschaft zu den „Schönbornfranken“ in Transkarpatien. Dieses 30-jährige Jubiläum wurde an zwei Tagen mit mehreren Veranstaltungselementen gefeiert.

Bei einem Treffen der aktiven Beteiligten in Kunreuth im Thema der Unterstützung der Nachkommen der „Schönbornfranken“ in der heutigen Westukraine war die Stiftung Verbundenheit mit Geschäftsführer Sebastian Machnitzke zugegen. Neben der Evaluation des bisher Erreichten wurden Pläne und Ideen für ein langfristiges Engagement in Kooperation mit allen Beteiligten besprochen. Die Stiftung Verbundenheit ist im Rahmen ihrer Mittlertätigkeit für die Deutsche Minderheit vor Ort und als Mitbegründerin der „Humanitären Hilfe Oberfranken – Transkarpatien“ seit Beginn des russischen Angriffskrieges stark in der Unterstützung der Nachkommen der „Schönbornfranken“ engagiert.

In Ebensfeld wurde am zweiten Tage neben dem Erntedankfest ebenfalls das erwähnte Jubiläum feierlich begangen. In einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche Maria Verkündigung in Ebensfeld mit Erzbischof von Bamberg, Herwig Gössl, und Mykola Petro Luchok, dem Bischof von Mukatschewo, wurde der freundschaftlichen Beziehungen gedacht und das historische Erbe der „Schönbornfranken“ in Bezug zur heutigen Zeit gestellt.

In einer anschließenden Gesprächsrunde unter der Moderation von Michael Kleiner (Referat Weltkirche, an der beide Bischöfe teilnahmen sowie auch Julia Taips (2. Bürgermeisterin der Stadt Mukatschewo), Adam Bucher(Leiter AK Ukraine) und eine Vertreterin der Deutschen Minderheit im Dorf Pausching, wurde die derzeitige Lage der Menschen in Transkarpatien thematisiert, die durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, die Aufnahme und Integrationsleistung der Binnenflüchtlinge und die wichtige soziale Arbeit gezeichnet sind sowie eine Zukunftsperspektive für den weiteren Ausbau der Beziehungen zwischen Franken und den „Schönbornfranken“ angesprochen.

Die „Schönbornfranken“ in und um Mukatschewo haben eine fast 300-jährige Tradition in der Westukraine. Ausgangspunkt war ab dem Jahr 1730 die Umsiedlung von Handwerker- und Bauernfamilien aus den Fürstbistümern Bamberg und Würzburg durch Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn nach Transkarpatien. Die geschichtlichen Etappen der Verbindung und Verbundenheit der „Schönbornfranken“ erklärte Dr. Rudolf Distler in einem kurzen Vortrag. Die Ausstellung der Stiftung Verbundenheit unter dem Titel „Die Schönbornfranken –Von Franken nach Transkarpatien“ konnte in der Kirche Maria Verkündigung in Ebensfeld den gesamten zweiten Tag über gesehen werden und erfreute sich einem von den Gottesdienstbesuchern und den Gästen des Erntedankfestes gezeigten großen Interesse.

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Dominik Duda

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