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Flurgottesdienst und Frühschoppen der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Döhlau/Görau erbrachte 1.100 Euro für „Humanitäre Brücke Oberfranken – Transkarpatien“
5. Mai 2022
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Am Gedenkstein zur Erinnerung an die Flurbereinigung in Döhlau/Görau übergaben Vertreter der Teilnehmergemeinschaft einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 1.100 Euro für die Ukraine-Hilfe der Stiftung Verbundenheit: Sprecher Manfred Zapf, Martin Gebhardt, Gerlinde Wunderlich, Pfarrer Hans Georg Taxis, Heinrich Wunderlich, Stefan Gebhardt, Hartmut Koschyk, Helmut Kraus, Christian Gebhardt (von links nach rechts)

Traditionell veranstaltet die Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Döhlau/Görau alljährlich im Frühjahr und im Herbst an den Gedenksteinen in Görau und Höflas Flurgottesdienste mit anschließendem Beisammensein, deren Reinerlös kirchlichen und sozialen Zwecken zugute kommt.

Der diesjährige Frühjahrsgottesdienst am Palmsonntag konnte aus Witterungsgründen nicht am Görauer Flurbereinigungs-Gedenkstein stattfinden und wurde daher in der Dorfgemeinschaftshalle in Görau abgehalten.

Hierzu konnte der Sprecher der Teilnehmergemeinschaft Manfred Zapf Pfarrer Hans-Georg Taxis, den Vorsitzenden des Stiftungsrates der Stiftung „Verbundenheit“ Hartmut Koschyk und Weidenbergs 2. Bürgermeister Günter Dörfler willkommen heißen.

Neben der Kirchengemeinde Nemmersdorf wurde in diesem Jahr die „Humanitäre Brücke Oberfranken – Transkarpatien“ der Stiftung Verbundenheit mit dem Erlös der Gottesdienst-Kollekte und des anschließenden Frühschoppens bedacht.

Nach dem von Pfarrer Hans-Georg Taxis zelebrierten und vom Nemmersdorfer Kirchen- und Posaunenchor ausgestalteten Gottesdienst schilderte Hartmut Koschyk die von der Stiftung Verbundenheit seit Kriegsbeginn durchgeführten humanitären Hilfsmaßnahmen nach Uschgorod in dem ukrainischen Regierungsbezirk Transkarpatien. So wurden bereits mehrere Hilfstransporte mit Lebensmitteln, medizinischen Hilfsgütern und weiteren notwendigen Dingen sowie Evakuierungen von Frau und Kindern nach Oberfranken durchgeführt. Die Hilfstransporte werden durch Mitarbeiter der Stiftung direkt nach Uschgorod begleitet und die Verteilung der Hilfsgüter mit den Verantwortlichen vor Ort durchgeführt. Auch verfügt die Stiftung jetzt auch über einen freien Mitarbeiter vor Ort. Koschyk verwies auch auf die geschichtlichen und kulturellen Verbindungen zwischen Oberfranken und Transkarpatien durch die aus Franken dorthin ausgewanderten „Schönborn-Franken“, deren Nachfahren bis heute in Transkarpatien leben.

Zur Übergabe des Erlöses des Flurgottesdienstes am Palmsonntag hatte jetzt die Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Döhlau/Görau an den Gedenkstein oberhalb von Görau eingeladen. Insgesamt wurde ein Reinerlös von 1.200 Euro erzielt, wobei die Kirchengemeinde Nemmersdorf traditionell mit 100 Euro bedacht wurde und die „Humanitäre Brücke Oberfranken – Transkarpatien“ 1.100 Euro erhielt.

Impressionen vom Gottesdienst am Palmsonntag in der Görauer Gemeinschaftshalle, dessen Kollekte mit dem Erlös des anschließenden Frühschoppens der „Humanitären Brücke Oberfranken – Transkarpatien“ der Stiftung Verbundenheit

Hartmut Koschyk dankte der Teilnehmergemeinschaft für diese großzügige Unterstützung, die den bereits geplanten nächsten Hilfslieferungen der Stiftung Verbundenheit nach Transkarpatien zugute kommt. Diesmal soll auch das Kinderkrankenhaus in Mukatschewo in Transkarpatien bedacht werden, in dem schwerkranke geflüchtete Kinder aus der gesamten Ukraine medizinisch versorgt werden. Koschyk und Pfarrer Taxis würdigten die jahrzehntelange Tradition der Flurgottesdienste der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Döhlau/Görau, durch die insgesamt ca. 40.000 Euro für kirchliche und soziale Zwecke zur Verfügung gestellt werden konnten als „gelebte christliche Nächstenliebe“.

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Florian Schmelzer

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