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Universität Bayreuth konstituiert Kuratorium / Koschyk Mitglied des Kuratoriums / Trunk zum Vorsitzenden gewählt
17. Juli 2013
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Die Universität Bayreuth hat sich ein Kuratorium an die Seite geholt. Schon bei seiner Bewerbung hat der neue Präsident der Universität Bayreuth Professor Dr. Stefan Leible eine stärkere Vernetzung mit der Region und vor allem der regionalen Wirtschaft gefordert. Jetzt hat sich ein Kuratorium konstituiert, das hierzu den Weg bereiten soll. Namhafte mittelständische Unternehmer und auch „Oberfrankenaktivisten“ aus Politik, Verwaltung, Medien und Kunst sind darin vertreten. Vorsitzender des Kuratoriums ist der Bamberger Unternehmer und Präsident der IHK für Oberfranken Bayreuth Heribert Trunk. Seine Stellvertreterin ist Elisabeth Götz, Schulleiterin des Markgräfin-Wilhelminen-Gymnasiums.


Bei der Konstituierung des Kuratoriums der Universität Bayreuth (v.l.):
Regierungspräsident Wilhelm Wenning, Schulleiterin Elisabeth Götz, IHK-Präsident Heribert Trunk, Unternehmerin Dr. Dorothee Strunz, Universitätspräsident Professor Stefan Leible, Unternehmer Frank Kühne, Prof. Hans Werner Schmidt, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Unternehmer Jobst Wagner, Professor Stefan Jablonski, Bundestagsabgeordneter Hartmut Koschyk.

Die Universität Bayreuth und die Region Oberfranken haben ein gemeinsames Problem zu bewältigen: In den nächsten Jahrzehnten wird es hier viel weniger junge Leute geben als bisher. Was die Unternehmen in den Landkreisen Hof und Wunsiedel heute schon beklagen, nämlich Mangel an beruflichem Nachwuchs, wird schon ab 2015 auch die Universität betreffen; denn dann werden auch die Studierendenzahlen sinken. Universitätspräsident Leible holt sich deshalb Verstärkung: „Solche Probleme kann man nur gemeinsam angehen. Die Universität ist keine eigene Insel der Wissenschaft, sondern eng verbunden mit der Region und vor allem der Wirtschaft. Nur wenn alles zusammen attraktiv ist, werden wir Menschen hierher bekommen. Studierende und auch Fachkräfte wollen in einem attraktiven Lebensraum zuhause sein.“

Auch die Wirtschaft Oberfrankens will sich immer stärker mit ihren Hochschulen vernetzen. „Wir haben hier in der Region vier sehr leistungsfähige Hochschulen, die sich fachlich auch sehr gut ergänzen. Daraus kann die heimische Wirtschaft noch viel mehr Nutzen ziehen als sie es bisher getan hat. Das Kuratorium ist eine sehr gute Einrichtung um gemeinsam etwas voran zu bringen“, so IHK-Präsident Heribert Trunk. Die Rehauer Unternehmerin Dr. Dorothee Strunz von der Lamilux-Gruppe bestätigt dies: „Wir haben auch an der Hochschule Hof eine Gesellschaft der Freunde und Förderer, der ich angehöre und mit der ich beste Erfahrungen gemacht habe.“

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