Allgemein Für die Region
Verleihung des Bürgerpreises der CSU-Fichtelberg
14. Januar 2013
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Vorne von links: Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk, Helmut Bodenschatz, Vors. Jürgen Köferl, dahinter: BRK-Geschäftsführer Peter Herzing, CSU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, Günter Dörfler, Kreistagsmitglied und Bürgermeister (Mehlmeisel) Günter Pöllmann, BRK-Kreisbereitschaftsleiter Richard Knorr und MdL Martin Schöffel

Die Form des Bürgerpreises, den der CSU-Ortsverband am vergangenen Sonntag im Rahmen eines Ehrennachmittags im Gasthof Specht bereits zum fünften Mal verlieh, ist eine Säule. Sie ist Symbol dafür, dass ehrenamtlich tätige Menschen Säulen sind, auf denen das Allgemeinwohl steht. Die Konturen einer „1“ stehen für „herausragend und die eingravierte Uhr für die geopferte Zeit. Der diesjährige Preisträger verkörpere all diese Ideale, sagte Vorsitzender Jürgen Köferl. Seit 1954 habe er sich ehrenamtlich für das örtliche Rote Kreuz eingesetzt, zusammen mit seiner Ehefrau Elsa Jahrzehnte lang den BRK-Ortsverband mit geprägt und zum Wohle von uns allen vorangebracht: „Er hat durch sein Engagement unsere Gesellschaft und unsere Gemeinde reicher gemacht, zugepackt und gehandelt“. Sein Name, der bis zur Feierstunde streng geheim gehalten wurde, ist Helmut Bodenschatz. Von 1965 bis 1989 war der 1937 geborene, gelernte Glasmacher Kolonnenführer bzw. Bereitschaftsleiter in Fichtelberg und prägte so entscheidend den Aufbau und die Struktur des örtlichen BRK. Zu seinen Hauptverdiensten zählt der Auf- und spätere Anbau des BRK-Heims unter seiner Federführung. 1967 gründete er das Jugendrotkreuz, das er bis 1976 zusätzlich leitete. Und 1981 wurde auf seine Initiative hin die Frauenbereitschaft ins Leben gerufen. Weiterhin war Helmut Bodenschatz der unermüdliche Motor zur Installation einer hauptamtlichen Rettungswache in Fichtelberg. Seit 1989 ist er Ehren-Bereitschaftsleiter.

Mit dieser Auszeichnung soll aber auch all jenen gedankt werden, die oft still und im Hintergrund wichtige Arbeit für die Gemeinschaft tun.

Die Laudatio hielt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Bundestagsabgeordneter und CSU-Kreisvorsitzender Hartmut Koschyk, der so Köferl, mit seiner Anwesenheit die hohe Bedeutung des Ehrenamts betonte. Koschyk dankte Bodenschatz für sein herausragendes Einsatz für das Gemeinwesen: „Sie haben das BRK in Fichtelberg zu Ihrem Lebensinhalt gemacht, ihm Seele und Gesicht gegeben. Das verdiene Anerkennung und Respekt, sei Ausdruck christlicher Nächstenliebe. „Wenn der Staat überall dort einspringen müsste, wo Ehrenamtliche tätig sind, wäre er nicht nur völlig überfordert, sondern vielfältige Angebote blieben auch auf der Strecke, so Koschyk. Er selbst habe sich für die Stärkung des Ehrenamtes eingesetzt. So würden mit dem neuen Gemeinnützigkeitsstärkungsgesetz, das im Bundesministerium der Finanzen unter seiner aktiven Mitwirkung entstanden sei, wichtige Maßnahmen für ehrenamtlich Tätige auf den Weg gebracht: „Das Ziel der Bundesregierung bleibe es, das hohe Engagement im Ehrenamt weiter zu unterstützen und in allen Bereichen zu stärken“.

Landtagsabgeordneter Martin Schöffel verspürte „viel positives, kreatives, aktives Potential hier im Saal“. Da werde deutlich, was das Gemeindeleben ausmache, sagte er in Bezug auf den Preisträger und appellierte an alle, zusammenzuhalten und niemanden als Feind zu sehen.

Dass einer aus den Reihen des BRK geehrt werde, freute dessen Kreisgeschäftsführer Peter Herzing ganz besonders. Auch er würdigte, im Namen des ebenso anwesenden Kreisbereitschaftsleiters Richard Knorr, die Lebensleistung Helmut Bodenschatz´ und seiner Frau Elsa. Helmut Bodenschatz bedankte sich herzlich für die Auszeichnung und gab sie an „seine Mannschaft“ weiter, die bei der Ehrung natürlich stark vertreten war.

Gisela Kuhbander

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