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Werkstattgespräch über das internationale Theaterprojekt „4 x Humboldt und Bonpland“ in der Humboldt Kaffeemanufaktur Berlin
16. Oktober 2023
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Werkstattgespräch über ihr internationales Theaterprojekt „4xHumboldt und Bonpland“ in der Humboldt Kaffeemanufaktur in Berlin.

In der Humboldt Kaffeemanufaktur in Berlin hielt die Stiftung Verbundenheit ein Werkstattgespräch über ihr internationales Theaterprojekt „4xHumboldt und Bonpland“ ab. Gesprächsgäste waren der Journalist und Autor, Peter Korneffel, sowie der Theaterdramaturgen und Autor des Theaterstückes „In Neuen Welten“, Dr. Frank Piontek, welches von der Stiftung Verbundenheit gefördert, in den kommenden Wochen in Havanna, Caracas, Buenos Aires und Bayreuth aufgeführt wird. Im Werkstattgespräch, dass vom stv. Geschäftsführer der Stiftung, Dr. Marco Just Quiles, moderiert wurde, ging es nicht nur um die Theaterinszinierungen, sondern auch um die historische Kontextualisierung der beiden Persönlichkeiten Aimé Bonpland und Alexander von Humboldt. Das Grußwort hielt der Stiftungsratsvorsitzender Hartmut Koschyk.

Begrüßung durch Stiftungsratsvorsitzender Hartmut KoschykBegrüßung durch Stiftungsratsvorsitzenden Hartmut Koschyk

Den eingeladenen Gästen, darunter auch die Vertreterinnen der Botschaften von Venezuela, Frau Elena Robayo, und der Botschaft Argentiniens in Berlin, Frau Augustina Lojoya Fracchia, wurde die Entstehungsgeschichte des internationales Theaterprojekt „4xHumboldt und Bonpland“ geschildert. Der Autor Dr. Frank Piontek, der zuvor schon zwei weitere Stücke über Alexander von Humboldt geschrieben und inszeniert hat, beschrieb das aktuelle Stück „In neuen Welten“ als sein anspruchsvollstes Werk. Ein weniger auf Monologen basiertes Stück zu schreiben, das gleichzeitig eine kulturpolitische Botschaft der historischen und aktuellen Verbundenheit zwischen den Zivilgesellschaften von Deutschland und Lateinamerika beinhaltet, sei eine große, aber auch bereichernde Herausforderung gewesen.Der Journalist Peter Korneffel (rechts) und der Theaterdramaturgen und Autor des Theaterstückes „In Neuen Welten“, Dr. Frank Piontek (links).Der Journalist Peter Korneffel (rechts) und der Theaterdramaturgen und Autor des Theaterstückes „In Neuen Welten“, Dr. Frank Piontek (links).Gäste des Werkstattgespräches.Gäste des Werkstattgespräches.

Der Journalist Peter Korneffel erläuterte die Errungenschaften und die Beziehung der beiden Jahrhundertforscher Aimé Bonpland und Alexander von Humboldt. Insbesondere sei zu konstatieren, dass es einen großen Popularitätsunterschied, besonders in Europa, gäbe. Während Alexander von Humboldt in der historischen und aktuellen Rezeption sehr präsent ist, kennen wenige Menschen die wichtigen Beiträge von Aimé Bonpland, die für die Forschungserfolge von Alexander von Humboldt unabdinglich waren. Deswegen sei es sehr lobenswert, dass das Theaterprojekt „4xHumboldt und Bonpland“, diese „Gleichwertigekeit“ der beiden Forscher im 250. Jubiläumsjahr von Aimé Bonpland thematisiert.Gesprächsgäste mit dem Team der Stiftung Verbundenheit und den Botschaftsvertreterinnen, Elena Robayo von der Botschaft von Venezuela (5.v.l.) und Frau Augustina Lojoya Fracchia der Botschaft von Argentinien (2.v.r).Gesprächsgäste mit dem Team der Stiftung Verbundenheit und den Botschaftsvertreterinnen, Elena Robayo von der Botschaft von Venezuela (5.v.l.) und Frau Augustina Lojoya Fracchia der Botschaft von Argentinien (2.v.r).

Die Zuschauer, die während des Gespräches in der Humboldt Kaffeemanufaktur kolumbianischen und ekuadorianischen Kaffee verköstigen konnten, bekamen durch eine Kurzdokumentation auch einen ersten Eindruck von den Vorbereitungen  der Theaterinszenierungen in den drei Ländern. Die Prämieren des in jedem Land mit unterschiedlichen Theaterdirektoren und Theatergruppen inszenierten Stückes, finden in Havanna (21.10.23), Caracas (28.10.23), Buenos Aires (12.11.23) und Bayreuth (8.12.23) statt. Jede Inszenierung wird filmisch dokumentiert und wird auf einer Videoplattform kostenfrei dem internationalen Publikum zur Verfügung gestellt werden. Theaterprojekt „4xHumboldt und Bonpland“ wird vom Auswärtigen Amt gefördert.

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