Allgemein Für die Region
Wichtiger Beitrag für Sicherheitslage der Region / Bundespolizei bleibt am Hauptbahnhof in Bayreuth
11. August 2010
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Das zum Bundespolizeistandort Selb gehörende Bahnpolizeirevier in Bayreuth bleibt bestehen. Bei einem sicherheitspolitischen Gespräch am Mittwoch hat der für die Bundespolizei zuständige Staatssekretär im Bundesinnenministerium Klaus-Dieter Fritsche ein klares Bekenntnis für Bayreuth abgelegt. Sämtliche Befürchtungen, nach denen das Revier geschlossen werden könnte, seien damit vom Tisch. „An der Existenz der Bundespolizei am Bahnhof in Bayreuth wird sich nichts ändern“, so Fritsche bei dem Gespräch, das der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk veranlasst hatte.

Bundespolizei BT-1Klares Bekenntnis zum Standort Bayreuth: Die beiden Staatssekretäre Hartmut Koschyk (3. von links) und Klaus-Dieter Fritsche (3. von rechts) trafen sich am Hauptbahnhof zu einem sicherheitspolitischem Gespräch mit den Spitzen der Bundespolizei. Mit im Bild: Der oberfränkische Polizeipräsident Gerhard Bauer (links im Bild) sowie Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl (rechts im Bild).

Einziger möglicher Einschnitt: Die Bundespolizei wird im Laufe der kommenden sechs Monate prüfen, ob die Schicht zwischen null und sechs Uhr aufrechterhalten werden muss. Obwohl die Straftaten seit 2008 insgesamt zugenommen hatten, seien kaum Straftaten während der Nacht zu verzeichnen. „Wir haben rechnerisch weniger als eine Feststellung pro Nachtschicht“, sagte Fritsche. Darüber hinaus würden zwischen null und sechs Uhr nur fünf Züge den Hauptbahnhof passieren. Ob die Schicht tatsächlich wegfällt soll allerdings frühestens Anfang des Jahres 2011 entschieden werden. „Doch selbst bei einem Verzicht wäre dies nicht der Einstieg in den Ausstieg“, sagte Fritsche. Am wichtigen Eisenbahnknotenpunkt Bayreuth werde sich am Bestand des Reviers nichts ändern.
Staatssekretär Koschyk stufte die Entscheidung als wichtigen Beitrag für die Sicherheitslage in der Region ein. Die Existenz des Bahnpolizeireviers sei sowohl für das objektive als auch für das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung von großer Bedeutung. Auch Oberbürgermeister Michael Hohl bezeichnete die Präsenz der Bundespolizei am Hauptbahnhof als wichtigen Faktor in der gesamten Sicherheitsarchitektur der Stadt.
Insgesamt habe Oberfranken von der zurückliegenden Bundespolizeireform profitiert, so Staatssekretär Koschyk. So sei der Standort Selb um rund 80 auf insgesamt 350 aufgestockt worden. Die Bundespolizei habe damit in enger Zusammenarbeit mit der Landespolizei auch einen wichtigen Beitrag geleistet, dass die Kriminalität in Oberfranken auch nach dem Abbau der Grenzkontrollen nicht angestiegen ist.

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