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„Witaj“ heißt: Willkommen! / Staatssekretär Hartmut Koschyk stellte in Bautzen die Briefmarke „100 Jahre Domowina Bund Lausitzer Sorben“ vor
18. September 2012
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Die Domowina (deutsch: Heimat), der Dachverband der Lausitzer Sorben, feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gibt das Bundesministerium der Finanzen im Oktober 2012 ein Sonderpostwertzeichen heraus. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, stellte die Briefmarke heute der Öffentlichkeit vor.

Klaus Brähmig MdB, Maria Michalk MdB, Markus Schierack und Barbara Sende (Schüler), Marko Siman, Mitglied des Sächsischen Landtags, Dr. Günter Leunert, stellvertretender Landrat des Landkreises Bautzen, Bernhard Ziesch, Geschäftsführer der Domowina vor dem sorbischen Museum in Bautzen.

Die Rede des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk MdB, finden Sie HIER.

Alben mit Erstdrucken der Briefmarken überreicht der Parlamentarische Staatssekretär u.a. an David Statnik, Vorsitzender der Domowina, an Staatssekretär Hansjörg König, Sächsisches Finanzministerium (in Vertretung für die Sächs. Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst), an Maria Michalk, (MdB, Wegbereiterin für das SPWZ), an Stanislaw Brězan, Beauftragter für Angelegenheiten der Sorben im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, sowie an Michael Böhmer, stellv. Bürgermeister von Bautzen.

Markus Schierack und Barbara Sende vom sorbischen Gymnasium Bautzen, Hartmut Koschyk, Kitty Kahane, Gestalterin der Briefmarke (Grafikerin und Buchillustratorin aus Berlin) sowie David Statnik, Vorsitzender der Domowina.

Die Sorben (Wenden) sind das kleinste westslawische Volk und leben im Osten Deutschlands. Ihre lange Tradition, sich in Vereinen zu organisieren, erreichte mit der Gründung der Domowina am 13. Oktober 1912 in Hoyerswerda eine neue Qualität: Erstmals gelang es, die nationalen Interessen des sorbischen Volkes gemeinsam zu artikulieren. Die Domowina überstand Unterdrückung, Verbot und Vereinnahmung. Heute sind ihre mehr als 7000 Mitglieder in 18 Verbänden organisiert. Geblieben ist das Anliegen, das alle eint: eine gemeinsame Interessenvertretung für die Erhaltung und Förderung der sorbischen Sprache und Kultur und damit die Zukunft des sorbischen Volkes.

Der Grafikerin Kitty Kahane aus Berlin gestaltete das Sonderpostwertzeichen, das einen Wert von 145 Cent hat. Die Briefmarke ist ab 11. Oktober 2012 in den Verkaufsstellen der Deutschen Post erhältlich.


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