Für Deutschland International
Buchbesprechung von „Heimat – Identität – Glaube. Vertriebene – Aussiedler – Minderheiten im Spannungsfeld von Zeitgeschichte und Politik“ im Deutsch-Polnischen Jahrbuch / Rocznik Polsko-Niemiecki
7. Dezember 2018
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Hartmut Koschyk gemeinsam mit der Danziger Soziologin Dr. Magdalena Lemańczyk, die das Buch „Heimat – Identität – Glaube. Vertriebene – Aussiedler – Minderheiten im Spannungsfeld von Zeitgeschichte und Politik“ im Deutsch-Polnischen Jahrbuch besprochen hat.

Anfang Oktober dieses Jahres hatte der Vorsitzende des Verbandes deutscher Gesellschaften in Polen (VdG ) und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten (AGDM) in der Föderation Europäischer Nationalitäten (FUEN) Bernhard Gaida im Museum des Oppelner Schlesien zu einer Autorenlesung mit dem ehemaligen Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten und Ratsvorsitzenden der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, Hartmut Koschyk, eingeladen, bei der dieser sein Buch „Heimat – Identität – Glaube. Vertriebene – Aussiedler – Minderheiten im Spannungsfeld von Zeitgeschichte und Politik“ vorstellte. Die Moderation des Abends lag in den Händen von Dr. Magdalena Lemańczyk, Soziologin aus Danzig und Regionalkoordinatorin des VdG für Nordpolen, die sich sehr fundiert auf wissenschaftlichen Sektor mit der deutschen Minderheit beschäftigt hat. Frau Dr. Lemańczyk stellte die Publikation Koschyks vor und hat diese in einer bedeutenden Publikation der Polnischen Akademie der Wissenschaften auch ausführlich besprochen.

Die Buchbesprechung findet sich im Deutsch-Polnisches Jahrbuch, Verlag: Institut für Politische Studien der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Warschau 2018, Nr. 26, S. 195-202 / Rocznik Polsko-Niemiecki“, Wyd. Instytut Studiów Politycznych Polskiej Akademii Nauk, Warszawa 2018, nr 26, s. 195-202 “

Als Fazit zieht Dr. Lemańczyk: „Koschyks Buch ist eine interessante Neuerscheinung auf dem Buchmarkt, es zeichnet sich durch seine umfangreiche Faktografie aus, die sich auf die Schlüsselbegriffe und die im Titel formulierten Entwicklungsgänge bezieht, es ist in einem breiteren geschichtlichen, politischen und sozialen Umfeld angesiedelt. Der Leser findet darin eine gut strukturierte und klar geschilderte Analyse der mit den Folgen des Zweiten Weltkrieges verbundenen Prozesse, die jene Deutschen erfahren haben, die heutzutage in ein paar Dutzend Ländern Europas und jenseits des Atlantiks wohnhaft sind. Eine besondere Aufmerksamkeit wird auch auf die im Buch geschilderten Erfahrungen aus der Zeit seines langjährigen Engagements in Politik gelenkt sowie auf die Mitberücksichtigung der Anwesenheit der Vertreibungs- und Minderheitenfrage in der katholischen und evangelischen Kirche.

Das Buch ist einem großen Leserschaftskreis zu empfehlen, sowohl den Wissenschaftlern, die sich mit der in der Veröffentlichung angesprochenen Thematik beschäftigen (u.a. mit den ethnischen und nationalen Fragen, der Identität, den polnisch-deutschen Beziehungen, den Integration- und Assimilationsfragen), den Kreisen der deutschen Minderheiten, die in den erwähnten Ländern funktionieren sowie den Landsmannschaften und all diesen Einrichtungen und Organisationen, die sich mit Minderheitenfragen befassen, schließlich anderen Interessierten.“

Die vollständige Buchbesprechung in polnischer Sprache im Deutsch-Polnischen Jahrbuch, Verlag: Institut für Politische Studien der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Warschau 2018, Nr. 26, S. 195-202 finden Sie hier.

Die vollständige Buchbesprechung in der deutschen Übersetzung finden Sie hier.

Weiterführende Informationen zur Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland finden Sie hier.

Einen Artikel zur Buchvorstellung am 3. Oktober 2018 finden Sie hier.

Zur Internetseite des EOS Verlag gelangen Sie hier.

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