Für Deutschland
Bundesbeauftragter Koschyk bei 57. Gelöbniswallfahrt der Donauschwaben in Altötting
10. Juli 2016
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In Altötting findet die 57. Gelöbniswallfahrt der Donauschwaben statt. Bereits gestern wurde ein Eröffnungsgottesdienst in der Stiftskirche mit Stiftskanoniker Johann Palfi gefeiert und es fand ein Vortrag „Gedenken an 70 Jahre Gelöbnis der Donauschwaben in den Vernichtungslagern Gakowa und Rudolfsgnad“ mit Prof. Dr. Georg Wildmann aus Linz statt. Am Abend wurde ein Vorabendgottesdienst in der Basilika mit Präses Pfr. Peter Zillich, Bischöflicher Beauftragter für Heimatvertriebene der Diözese Regensburg gefeiert und es fand eine Lichterprozession zur Gnadenkapelle mit Singen von Kirchen- und Lagerliedern statt.

An der 57. Gelöbniswallfahrt der Donauschwaben nimmt auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, teil.

In seinem Laienwort erklärte Bundesbeauftragter Koschyk: „Wer seine Heimat verlassen hat, tut gut daran, dafür zu sorgen, dass ihm auch seine neue Wohnstatt zur Heimat wird. Es zeugt von genau dieser Offenheit der Donauschwaben, dass sie in ihrer neuen Heimat den Heiligen Gerhard, der von den dort bereits lebenden Christen so stark verehrt wurde, gleich in ihren Glaubensschatz aufnahmen. Als nach dem I. Weltkrieg das Siedlungsgebiet der Donauschwaben unter drei Staaten geteilt wird, ist die Verehrung des Heiligen Gerhards die große Klammer, die alles zusammenhält, nicht nur die deutschen, sondern alle Katholiken in diesem Raum. Dieser große Heilige verband die Donauschwaben nicht nur untereinander, sondern auch mit allen anderen Katholiken im pannonischen Großraum.“

Zum Laienwort von Bundesbeauftragten Koschyk gelangen Sie hier.

Zum Programm der 57. Gelöbniswallfahrt der Donauschwaben in Altötting gelangen Sie hier.

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