Für Deutschland
Bundesbeauftragter Koschyk besucht Verein Freundschaft-Druschba e. V.
23. März 2015
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Bundesbeauftragter Koschyk mit dem aus Kasachstan stammende russlanddeutschen Bundestagsabgeordnete Heinrich Zertik, der 1. Vorsitzender des Vereins Freundschaft-Druschba e. V. ist

In Detmold findet heute eine Informationsveranstaltung des Vereins Freundschaft-Druschba e. V. statt, dessen 1. Vorsitzender der aus Kasachstan stammende russlanddeutsche Bundestagsabgeordnete Heinrich Zertik ist. Anwesend ist auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, der zum Thema „Aussiedlerpolitik der Bundesregierung“ referiert.

Der Verein Freundschaft-Druschba e. V. (Freundschaft = russisch: Druschba) wurde im Jahr 2000 mit Unterstützung des Kreises Lippe, seiner Städte und Gemeinden gegründet. Derzeit hat der Verein fünf Koordinationsstellen (in Schieder, Detmold, Kalletal, Oerlinghausen und Bad Salzuflen) sowie 14 Anlaufstellen mit ehrenamtlichen Ansprechpartnern vor Ort in Städten und Gemeinden im Kreis Lippe, an die sich Aussiedler / Migranten mit ihren Problemen wenden und beraten lassen können.

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In seiner Rede erklärte Bundesbeauftragter Koschyk, dass die Aussiedler den festen Willen haben, sich in unsere Gesellschaft einzubringen, was ihnen immer besser gelingt. „Sie orientieren sich nicht an anderen Zuwanderern, sondern ganz klar an den Deutschen ohne Migrationshintergrund. Das bestätigen Studien des Berlin Instituts von 2009 und 2014 sowie eine Analyse von Daten und Forschungsergebnissen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge von 2013. Auf die heutige junge Generation der Russlanddeutschen können wir stolz sein. Sie fallen durch ihren Bildungseifer auf. 23 Prozent der 16 bis 20jährigen besuchen die gymnasiale Oberstufe. 28 Prozent der 20 bis 30jährigen haben einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss. Besonders loben möchte ich die jungen Frauen mit ihrem deutlichen Trend zu höheren Bildungsabschlüssen“, so Bundesbeauftragter Koschyk.

Ebenfalls würdigte Bundesbeauftragter Koschyk den Einsatz von MdB Zertik. „Sein Wirken ist mittlerweile weit über die Grenzen Ihres Landkreises hinaus bekannt geworden. Ich erinnere nur an einen ganzseitigen Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 10. September 2014, der über eine ganze Reihe erfolgreicher Russlanddeutscher berichtet, die in Deutschland auf den Gebieten der Politik, der Wirtschaft, der Kultur und des Sports Hervorragendes leisten, und dabei mit Ihrem Heinrich Zertik einsteigt. Für die Integration der Russlanddeutschen als Ganzes wird ganz knapp resümiert: Eine Erfolgsgeschichte“, so Bundesbeauftragter Koschyk

Zum Redebeitrag von Bundesbeauftragten Koschyk gelangen Sie hier.

Zur Internetseite des Vereins Freundschaft-Druschba e. V. gelangen Sie hier.

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