Für Deutschland International
Das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa leistet wichtigen Beitrag auch zu Gunsten deutscher Minderheiten in Mittel- und Osteuropa
20. April 2016
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Bundesbeauftragter Koschyk gemeinsam mit dem Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Prof. Dr. phil. Matthias Weber (1.v.r.) und dem stellv. Direktor Dr. Dr. Gerald Volkmer

Das bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien angesiedelte Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa in Oldenburg leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der deutschen Minderheiten in Mittel- und Osteuropa, insbesondere zur Bewahrung deren kulturellen und muttersprachlichen Identitäten. Dies war Anlass für den Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, das Institut in Oldenburg zu besuchen.

Foto_BKGE_Panorama HPInstitutsdirektor Prof. Dr. Matthias Weber und der stellv. Direktor Dr. Dr. Gerald Volkmer legten dem Bundesbeauftragten die aktuellen Projekte des Instituts dar. Derzeit wird eine internationale Tagung zu Fragen der europäischen Minderheitenpolitik im Herbst 2016 vorbereitet, die sich auch mit der Situation deutscher Minderheiten in Mittel- und Osteuropa befassen wird. Darüber hinaus arbeitet das Bundesinstitut auch mit zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen im östlichen Europa zusammen, die sich mit der Geschichte und Kultur der Heimatregionen deutscher Minderheiten in Mittel- und Osteuropa befassen. Ergebnisse dieser Zusammenarbeit sind auch regionalgeschichtliche Publikationen, wie ein deutsch-tschechisch-polnisches Gemeinschaftswerk über die Geschichte Oberschlesiens oder die von der Staatsministerin für Kultur und Medien geförderte Erstellung eines Schulbuchs über die Geschichte der Deutschen in Ungarn.

Bundesbeauftragter Koschyk und die Leitung des Instituts würdigten die Einbeziehung der deutschen Minderheiten in die Fortschreibung der Konzeption des § 96 Bundesvertriebenengesetz (BVFG). In diese Fortschreibung war Bundesbeauftragter Koschyk intensiv einbezogen. Durch die Weiterentwicklung der Konzeption erhalten die deutschen Minderheiten in der Kulturarbeit nach § 96 BVFG in Zukunft einen deutlich höheren Stellenwert.

Bei der diesjährigen Tagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) vom 7. bis 10. November soll auch eine weitere Intensivierung der Beziehungen zwischen den deutschen Minderheiten und dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa erörtert werden.

Zur Internetseite des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa gelangen Sie hier.

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