Für Deutschland International
Koschyk trifft Delegation der Kommission des rumänischen Parlaments für die im Ausland lebenden Rumänen
30. November 2015
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Mihaela Oana Pop (Mitarbeiterin der Kommission), Ana-Maria Popeia (Mitarbeiterin Rumänische Botschaft Berlin), Mihai Deaconu (Sekretär der Kommission), Mircea Dolha (Stv. Vorsitzender der Kommission), Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, Adriana Stănescu (Gesandte Rumänische Botschaft Berlin), Aurelian Mihai (Mitglied der Kommission)

Eine Delegation der Kommission des rumänischen Parlaments für die im Ausland lebenden Rumänen hat sich beim Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, über dessen Arbeit informiert. Koschyk stellte dabei seine drei Aufgabenbereiche – Aussiedler, autochthone nationale Minderheiten in der Bundesrepublik Deutschland, deutsche Minderheiten in Europa und den Nachfolgestaaten der früheren Sowjetunion vor. Er hob dabei die „mustergültige Zusammenarbeit“ der deutschen und der rumänischen Regierung für die Belange der deutschen Minderheit in Rumänien hervor, die durch eine jährlich tagende gemeinsame Regierungskommission eine stabile Grundlage gefunden hat.

Der Leiter der Delegation, der Abgeordnete Mircea Dolha, in dessen Wahlkreis historische deutsche Siedlungsgebiete liegen, betonte das traditionell gute Verhältnis der Rumänen und der nationalen Minderheiten untereinander. Heute noch würden deutsche Friedhöfe in Orten, die von den Deutschen mittlerweile verlassen seien, von Rumänen gepflegt.

Bundesbeauftragter Koschyk verwies auf das Engagement der deutschen Minderheit für die Roma-Minderheit in Rumänien. Er berichtete über seinen jüngsten Besuch im siebenbürgischen, früher von Deutschen und überwiegend von Roma bewohnten Radeln/Roadeş, wo die Peter-Maffay-Stiftung das „Tabaluga-Haus“ für traumatisierte Kinder eingerichtet hat.

Bundesbeauftragter Koschyk und die rumänischen Abgeordneten waren sich einig, dass aus Rumänien stammende Arbeitskräfte in Deutschland einen Anspruch auf angemessene Entlohnung, legale Arbeitsverhältnisse und gesetzmäßigen Arbeitnehmerschutz haben. Koschyk verwies auf seine frühere Zuständigkeit als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen für den Zoll, der auch zur Verfolgung illegaler Beschäftigung eingesetzt wird.

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