Für Deutschland
Koschyk trifft ifa-Generalsekretär Grätz zur strategischen Zusammenarbeit
20. Oktober 2015
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Bundesbeauftragter Koschyk gemeinsam mit demGeneralsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa), Ronald Grätz (r.) und Ifa-Abteilungsleiter, Urban Beckmann

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, hat den Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa), Ronald Grätz, zu einem strategischen Meinungs- und Informationsaustausch im Bundesministerium des Innern getroffen. Ifa-Abteilungsleiter, Urban Beckmann, zuständig für den Bereich Dialoge, hat ebenfalls an dem Gespräch teilgenommen. Einen Schwerpunkt der Zusammenarbeit bilden Maßnahmen der verständigungspolitischen und grenzüberschreitenden Aussiedler- und Minderheitenpolitik.

Das ifa fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen. Als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik vernetzt es Zivilgesellschaft, kulturelle Praxis, Kunst, Medien und Wissenschaft. Es initiiert, moderiert und dokumentiert Diskussionen zu internationalen Kulturbeziehungen.

Von öffentlicher Seite wird das ifa aus Mitteln des Auswärtigen Amtes, des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart finanziert.

Koschyk unterstützt als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten u.a. die partnerschaftliche Zusammenarbeit, insbesondere mit Blick auf die Synergieeffekte zwischen Mittlerorganisationen, Einrichtungen der deutschen Minderheiten sowie staatlichen Behörden zur Förderung und Verbesserung der Minderheitenarbeit in Europa und den GUS-Staaten.

Im Rahmen der bevorstehenden Medientage des ifa, die vom 8. bis 11. November 2015 in Berlin stattfinden, wird das ifa auch den strategischen Dialog mit den Minderheitenvertretern fortsetzen. Das Jahrestreffen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) unter dem Dach der Föderalistischen Union europäischer Volksgruppen (FUEV) findet zeitgleich in Berlin statt. Es werden ca. 50 Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Minderheiten aus ganz Europa und den GUS-Staaten erwartet. Im Rahmen der Medientage werden die Minderheitenvertreter mit dem ifa die neuen Herausforderungen und die Perspektiven für deutsche Medienmacher in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie in den Nachfolgestaaten der früheren Sowjetunion erörtern und die Arbeit vor Ort weiterentwickeln.

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