Für Deutschland International
Koschyk zu politischen Gesprächen in China sowie in Nord- und Südkorea
26. Mai 2015
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Der Vorsitzende der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, Hartmut Koschyk MdB befindet sich derzeit zu politischen Gesprächen in der Volksrepublik China, um von dort in die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) und in die Republik Korea (Südkorea) weiterzureisen. Koschyk ist auch deutscher Ko-Vorsitzender des Deutsch-Koreanischen Forums, das alljährlich Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft aus Deutschland und Südkorea zusammenführt. Seit dem vergangenen Jahr ist Koschyk auch deutscher Ko-Vorsitzender des „Deutsch-Koreanischen Beratergremiums zu außenpolitischen Fragen der Wiedervereinigung“, das Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit seinem südkoreanischen Amtskollegen Yun Byung-Se eingerichtet hat. Diese deutsch-südkoreanische Expertenrunde hat bereits zweimal in Seoul und Berlin getagt und beiden Außenministern jeweils unmittelbar ihre bisherigen Beratungsergebnisse vorgetragen.

In Peking wird Koschyk mit Vertretern des chineischen Außenministeriums, der Internationalen Abteilung des Zentralkomitees der KP Chinas sowie weiteren Nordkorea-Fachleuten zusammentreffen, um sich über die aktuelle Lage auf der koreanischen Halbinsel auszutauschen. Aber auch die Minderheitenpolitik der VR China sowie Stand und Perspektiven der deutsch-chinesische Zusammenarbeit wird Koschyk in Fachgesprächen von chineischer Seite sowie Vertretern der Deutschen Botschaft und der Repräsentanz der Konrad-Adenauer-Stiftung in Peking erörtern.

In Pjöngjang wird Koschyk mit Vertretern der Obersten Volksversammlung Nordkoreas, des Außenministeriums, der Internationalen Abteilung des Zentralkomitees der Partei der Arbeit sowie der Staatsführung Nordkoreas zu politischen Gesprächen zusammentreffen. Weiterhin plant Koschyk christliche Kirchengemeinden in Pjöngjang sowie Behinderten-Einrichtungen, Landwirtschafts- und Umweltprojekte mit deutscher Beteiligung zu besuchen. Auch nordkoreanische Wirtschaftsunternehmen und Tourismusprojekte im Inneren des Landes stehen auf dem Besuchsprogramm Koschyks. Bei seinem Besuch in Nordkorea wird Koschyk von deutschen Wirtschaftsvertretern, deutschen Experten der Land- und Forstwirtschaft, Mitarbeitern der Hanns-Seidel-Stiftung sowie Vertretern deutscher Medien begleitet. Koschyk bereist seit Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Jahr 2001 regelmäßig Nordkorea.

Nach seinem Aufenthalt in Nordkorea wird Koschyk nach Südkorea weiterreisen und in Seoul mit hochrangigen Vertretern der südkoreanischen Regierung und des südkoreanischen Parlaments sowie Experten für die innerkoreanischen Beziehungen zusammentreffen. Koschyk verspricht sich von seinem Besuch in Nordostasien ein aktuelles Lagebild über die unverändert angespannte Situation in der Region. Auch will Koschyk eruieren, welchen aktuellen Beitrag Deutschland und die EU leisten können, um den innerkoreanischen Dialog wieder zu intensivieren.

Einen Meldung zum Gespräch von BA Hartmut Koschyk mit Lü Hongwei von der Freundschaftsgesellschaft und Landesbeauftragter Thomas Awe, Konrad-Adenauer-Stiftung Peking, finden Sie hier.

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