Für Deutschland
Veranstaltung „Die Amis kumma!“ des Museums für Militär- und Zeitgeschichte e. V.
28. März 2015
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Vor 70 Jahren ging Anfang April diese Nachricht wie ein Lauffeuer durch das Maintal. Das Kriegsende war nahe. Mit einer großen Sonderausstellung erinnert das Museum Stammheim am Main an das schreckliche Leid und die Zerstörungen die dieser Krieg über die Menschen brachte. In lebendiger Darstellung wird mit originalen Panzern und Fahrzeugen der Einmarsch der Amerikaner nachvollzogen.

Der Beauftragte der Bundesregierung, Hartmut Koschyk MdB, hat die Schirmherrschaft für den „Museumsfrühling 2015“ übernommen. In seinem Grußwort erklärte Koschyk, dass mit dem Museum für Militär- und Zeitgeschichte in Kolitzheim-Stammheim Beeindruckendes geschaffen worden sei. „Besonders hervorzuheben ist natürlich, dass es sich um eine reine Privatinitiative handelt, die ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand auskommt. Die Größe der Anlage, die Vielzahl und die Exklusivität der zahlreichen Exponate lassen bestenfalls erahnen, welchen gewaltigen persönlichen Einsatz, vor allem an Arbeitszeit, die Vereinsmitglieder seit 1997 hier aufgebracht haben. All diejenigen, die hieran mitgearbeitet haben, tragen dazu bei, dass Geschichte erfahrbar wird. Ich bin mir sicher, dass bei vielen Besuchern überhaupt erst das Interesse an Geschichte geweckt wird. Ihr Verein ist somit eine wertvolle Ergänzung zum staatlichen und kommunalen Museumswesen, das zweifelsohne ebenso seine Berechtigung hat und dazu beiträgt, dass sich die Menschen mit Geschichte, sowohl mit der Geschichte ihrer Heimat als auch darüber hinaus, befassen. Dass immer wieder bedeutende Film- und Fernsehproduktionen bei Ihnen authentische Exponate entleihen, zeugt ebenso von der hohen Qualität Ihrer Arbeit. Ursprünglich als militärtechnisches Museum konzipiert hat Ihr Museum zwischenzeitlich auch andere historische Felder erschlossen und somit zum ‚Museum für Militär- und Zeitgeschichte‘ weiterentwickelt. Sie laden dazu ein, verschiedene Aspekte der Geschichte im Zusammenhang zu betrachten. Ich halte diesen Weg für sehr zukunftsversprechend und kann Sie nur bestärken, ihn weiter zu beschreiten“, so Bundesbeauftragter Koschyk.

Zum Grußwort von Bundesbeauftragten Koschyk gelangen Sie hier.

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