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Aktion „Rote Hand“ im Deutschen Bundestag gegen den Einsatz von Kindersoldaten
15. Februar 2017
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„Kinder brauchen gute Ernährung und beste Bildung und keine Waffen!“

Ein Zeichen setzen gegen den Einsatz von Kindern in Kriegen: Auf Anregung von Kindern und Jugendlichen unterstützt die Kinderkommission des Deutschen Bundestages die Aktion “Rote Hand”. Im Paul-Löbe-Haus im Deutschen Bundestag wird heute auf die Aktion „Rote Hand“ aufmerksam gemacht.

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Gemeinsam mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth MdB

Eingeführt wurde das Symbol der roten Hand von einem Bündnis internationaler Menschen- und Kinderrechtsorganisationen. Entwickelt wurde die Aktion zusammen mit Terre des Hommes, der Kindernothilfe und anderen Organisationen des Deutschen Bündnisses gegen Kindersoldaten. In Deutschland beteiligen sich insbesondere Schulen und Jugendgruppen, Kirchengemeinden sowie andere engagierte Gruppen und Vereine. Alle vereint der Protest gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten und die Solidarität mit den Betroffenen.

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Bei der Aktion „Rote Hand“ im Deutschen Bundestag können Politiker, Mitarbeiter und Besucher des Bundestages ihre Handabdrücke abgegeben und so gegen den Einsatz von Kindersoldaten protestieren. Mit dem Symbol der roten Hand wird seit über zehn Jahren weltweit gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten protestiert. Die gesammelten Handabdrücke leitet die Kinderkommission an die Vereinten Nationen weiter.

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Unter dem Motto „Kinder sollen spielen, nicht kämpfen“ beteiligten sich auch schon Kinder der Alexander-von-Humboldt-Schule in Goldkronach an der Aktion „Rote Hand“, um gegen den Einsatz von Kindersoldaten in aller Welt zu protestieren. Im Jahr 2011 überreichte Koschyk eine Papierrolle mit den „Roten Händen“ der 140 Kinder der Alexander-von-Humboldt-Schule an die Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag, Parlamentarische Staatssekretärin a.D. Dagmar Wöhrl MdB.

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Nach Angaben der Vereinten Nationen sind weltweit noch immer 250.000 Kindersoldaten im Einsatz. Allein in den afrikanischen Ländern gibt es etwa 100.000 Kinder, die in Kriegen und bewaffneten Konflikten kämpfen. In aller Welt engagieren sich Jugendliche mit der Aktion “Rote Hand” gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen. Das Symbol der Aktion, die rote Hand, steht dabei für das „Nein“ zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten. Der Handabdruck kann außerdem mit einer Botschaft oder Forderung versehen werden.

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Koschyk: „Die Aktion „Rote Hand“ findet meine vollste Unterstützung! Gemeinsam mit der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag gilt es, unseren Beitrag zu leisten, dass Kinder auf dieser Welt eine gute Zukunft haben, eine gute Bildung bekommen, ausreichend ernährt werden und sie vor jedwedem Missbrauch geschützt werden, vor allem dürfen sie nicht von skrupellosen Diktatoren auf dieser Welt als Soldaten missbraucht werden.“

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