Für die Region
Bayerische Staatsregierung gibt Finanzmittel für Vorplanungen zum barrierefreien Umbau des Bahnhofs Pegnitz frei
22. Dezember 2016
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Die Staatsregierung hat heute die sogenannte „Durchfinanzierungserklärung des Freistaates Bayern“ gegenüber dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn, Dr. Rüdiger Grube abgegeben und damit die Finanzierung zu gesichert. Zudem vereinbarten der Freistaat und die DB den weiteren barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe in Bayern. Grundlage hierfür ist das gestern vom Ministerrat beschlossene „Bayerische Aktionsprogramm für barrierefreie Stationsinfrastruktur 2021 (BABSI 21)“.

Herzstück des Programms BABSI 21 ist das neugeschnürte Bayern-Paket II mit zwölf wichtigen Bahnhöfen in allen Regierungsbezirken. „Die Barrierefreiheit in Bayern ist eines der großen Ziele der Staatsregierung. Bürgerinnen und Bürgern mit körperlichen Einschränkungen sowie Fahrgäste mit Kinderwägen oder schwerem Gepäck: Alle sollen ohne Einschränkung mit der Bahn reisen können.

In das Programm BABSI 21 wurde nun auch die Planung des barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs Pegnitz aufgenommen, was einen weiteren wichtigen Schritt bei der dringend notwendig Realisierung des barrierefreien Ausbaus darstellt. Damit ist sichergestellt, dass in diesem Zeitraum der Umbau geplant und bis zur Baureife gebracht wird.

Gudrun Brendel-Fischer MdL und Hartmut Koschyk MdB zeigten sich über die Nachricht aus München erfreut und danken dem Bayerischen Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, Joachim Herrmann MdL, für seine Unterstützung zur Aufnahme des Bahnhofs Pegnitz in das Programm BABSI 21.

Die Abgeordneten wörtlich: „Die Finanzierung der Umbauplanungen zur Herstellung der Baureife ist ein wichtiger Schritt zur zeitnahen Sanierung des Bahnhofs Pegnitz mit dem Ziel, Barrierefreiheit herzustellen. Mit bis zu 4.500 Ein- und Ausstiegen pro Tag spielt der Pegnitzer Bahnhof eine wichtige Rolle für die gesamte Region und für die örtliche Schullandschaft, auch im Hinblick als neuer Standort für die Fachhochschule für Justiz. Dies hat die bayerische Staatsregierung mit der Aufnahme des Bahnhofs Pegnitz in BABSI 21 nun dokumentiert. Mit dem Beginn der Planungen für den Umbau ist nun auch die Stadt Pegnitz gefordert, in den Beratungen und Vorplanungen ein städtebauliches Konzept für den Umgriff um den Bahnhof Pegnitz zu gestalten, damit der Umbau des Bahnhofs und die städtebaulichen Planungen einen Gewinn für die Stadt Pegnitz bringen.“

Die im Programm BABSI 21 enthaltenen Bahnhöfe – also auch der Bahnhof Pegnitz – haben im Freistaat höchste Priorität für einen barrierefreien Umbau. Auch wenn der Bund alleine dafür zuständig ist, übernimmt der Freistaat Bayern mit mehr als 75 Prozent den Hauptanteil der Finanzierung. Die restlichen finanziellen Mittel bringt die DB AG mit Bundesmitteln auf.

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