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Bundesbeauftragter Koschyk gratuliert Dr. Frank-Walter Steinmeier zu seiner Wahl zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland
12. Februar 2017
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Die Bundesversammlung hat heute den früheren Bundesminister des Auswärtigen, Dr. Frank-Walter Steinmeier, mit großer Mehrheit zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, gratulierte Bundespräsidenten Dr. Steinmeier hierzu auch in einen persönlichem Schreiben. Darin erklärt Koschyk, dass das Wahlergebnis das hohe Ansehen belege, das sich Frank-Walter Steinmeier durch sein politisches Wirken in den vergangenen Jahren über alle Parteigrenzen hinweg erworben habe. Sein gesamter Lebensweg sei ein leuchtendes Beispiel für den Dienst am Menschen in unserem Land, so Koschyk.

Gleichzeitig dankte Koschyk als Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und Ko-Vorsitzender des Deutsch-Koreanischen Forums, aber auch als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Bundespräsidenten Steinmeier für die zurückliegende gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

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Der ehemalige Bundesaußenminister und neu gewählte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit den beiden Ko-Vorsitzenden des Beratergremiums Hartmut Koschyk MdB und dem ehemaligen südkoreanischen Außenminister Han Sung-joo

Koschyk wörtlich in seinem Schreiben: „Persönlich habe ich Ihnen als Vorsitzender der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und Ko-Vorsitzender des Deutsch-Koreanischen Forums für Ihren Einsatz um eine innerkoreanische Annäherung zu danken, was u.a. dadurch eindrucksvoll zum Ausdruck kommt, dass Sie sich gemeinsam mit Ihrem ehemaligen Amtskollegen Yun Byong-se für die Gründung des „Deutsch-Koreanischen Beratergremiums zu außenpolitischen Fragen der Wiedervereinigung“, eingesetzt haben, zu dessen deutschen Ko-Vorsitzenden Sie mich ernannt haben. Gerne denke ich an unseren gemeinsamen Besuch in Panmunjion in der Republik Korea zurück, wo Sie sich einen persönlichen Eindruck über die Lage an der innerkoreanischen Demarkationslinie verschaffen konnten. Ich bin überzeugt, dass die Überwindung der koreanischen Teilung Ihnen auch als Bundespräsident eine Herzensangelegenheit bleiben wird.

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Der ehemalige Bundesaußenminister und neu gewählte Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier und Bundesbeauftragter Koschyk gemeinsam mit den Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten im Auswärtigen Amt

Aber auch als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten möchte ich Ihnen herzlich danken, dass Sie in den vergangenen Jahren als Bundesaußenminister stets auch die Anliegen der Deutschen Minderheit in den Ländern Mittel- und Osteuropas und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion im Blick behalten haben. Dies mag auch dadurch mit begründet sein, dass Ihre Mutter, so wie meine Eltern auch, aus Schlesien vertrieben wurde. Die nachfolgenden von Ihnen verfassten Zeilen im Vorwort des Buches „Mein Polen – meine Polen“, das von Dieter Bingen, Marek Halub und Matthias Weber herausgegeben wurde, haben mich sehr bewegt: „Meine Mutter kam aus Breslau. Als Mädchen musste sie 1945 fliehen, kurz zuvor war die Stadt zur Festung erklärt worden. Ein Heimatverlust, wie er sich damals millionenfach ereignete. Und doch die ganz einzigartige Geschichte meiner Mutter. Damit auch ein Teil meiner eigenen Geschichte und Identität, den ich nicht ausblenden kann. Ich weiß, was Flucht und Vertreibung, Neuanfang und Wiederaufbau für einen Menschen bedeuten. Bei meinen Versuchen, die Ukraine zu stabilisieren oder Menschen aus Syrien zu helfen, die Schutz in Europa suchen, muss ich auch daran denken.“

Diese Worte vor Augen bin ich davon überzeugt, dass Sie als Bundespräsident die Menschen in unserem Land auch für das Leid von Fluch und Vertreibung sensibilisieren und die Anliegen der Deutschen Minderheiten in den Ländern Mittel- und Osteuropas und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion fest im Blick behalten werden“, so Koschyk in seinem Schreiben an Bundespräsidenten Dr. Steinmeier.

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