Für die Region International
Bundesbeauftragter Koschyk nimmt am FUEV Kongress in Breslau/ Wrocław teil
17. Mai 2016
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Der 61. Kongress der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) findet in der Europäischen Kulturhauptstadt 2016 Breslau / Wrocław, Polen, statt. Vom 18.-22. Mai 2016 treffen sich die 90 Mitgliedsorganisationen der FUEV aus 33 europäischen Ländern zu ihrem Jahreskongress. Der Kongress wird durch die FUEV in Zusammenarbeit mit dem Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) durchgeführt.

Die Eröffnungsrede hält die Hohe Kommissarin für Nationale Minderheiten der OSZE, Astrid Thors, und der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk wird ein Grußwort sprechen. Zum FUEV Kongress werden über 150 Delegierte aus mehr als 30 europäischen Ländern erwartet.

Breslau / Wrocław trägt in diesem Jahr gemeinsam mit der spanischen Stadt San Sebastián den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“. Der Titel Kulturstadt Europas wird seit vielen Jahren im Rotationsprinzip vergeben. Die Zielsetzung dabei ist es, den kulturellen Fokus abwechselnd auf unterschiedliche Städte und Regionen Europas zu setzen, um dabei die kulturelle Vielfalt mitsamt ihrer Gemeinsamkeiten und Unterscheide unter den Mitgliedsstaaten zu unterstreichen. Die Bürger Europas sollen einander so näher gebracht und ein besseres Verständnis untereinander ermöglicht werden.

Die FUEV setzt sich für die Erhaltung und Förderung der Identität, Sprache, Kultur, Rechte und Einzigartigkeit der europäischen Minderheiten ein. Sie ist deren Sprecherin bei den Internationalen Organisationen, insbesondere bei der Europäischen Union und dem Europarat sowie bei der UNO und der OSZE. Die FUEV ist im Rahmen des deutschen OSZE-Vorsitzes vom deutschen Außenministerium aufgefordert worden die Rolle der nationalen Minderheiten als Brückenbauer zwischen den Staaten zu untersuchen und zu definieren, um auch dadurch den Weg zu internationalen Lösungen in Europa zu bereiten.

Auf Initiative des Bundesministerium des Innern (BMI) wurde 1991 die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in Budapest gegründet, die alle Organisationen vereint, die in der FUEN, dem Dachverband der autochthonen Minderheiten in Europa, zusammengeschlossen sind und sich als Verbände deutscher Minderheiten betrachten.

Die FUEV und die AGDM wird auch im Jahr 2016 mit Mitteln des BMI gefördert.

Alle Informationen zum Kongress nebst Programm finden Sie hier

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