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Bundesverkehrsminister sichert Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale zu
5. Mai 2015
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Bereits im Januar dieses Jahres hat sich der Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk an den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt MdB, gewandt, um ihm noch einmal die Bedeutung der Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale aufzuzeigen.

Auch wenn derzeit noch kein Termin für die vollständige Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale genannt werden kann, wird absehbar auch zwischen Nürnberg und Prag über Cheb elektrisch gefahren werden können.

Nun hat Bundesverkehrsminister geantwortet und eine Elektrifizierung der Franken-Sachen-Magistrale von Nürnberg über Marktredwitz nach Prag zugesichert. Er schreibt wörtlich: „Der Abschnitt Reichenbach-Hof wird bereits seit Dezember 2013 elektrisch befahren. Wir finanzieren derzeit die Vorentwurfsplanung zur Elektrifizierung des Abschnittes Hof – Marktredwitz – Schirnding – Grenze D/CZ. Die DB Netz AG führt diese Planung durch. Ergebnisse erwarten wir in Kürze. Auch die Finanzierung der Vorentwurfsplanung für den restlichen Abschnitt Nürnberg – Marktredwitz ist gesichert. Mit der Planung wird die DB Netz AG in Kürze beginnen. Auch wenn derzeit noch kein Termin für die vollständige Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale genannt werden kann, wird absehbar auch zwischen Nürnberg und Prag über Cheb elektrisch gefahren werden können.“

In seinem Schreiben macht Dobrindt auch deutlich, dass in vielen Regionen – gerade in Grenznähe – aufgrund nicht ausreichender Infrastrukturangebote Anbindungsdefizite bestehen. Diese werden im Bundesverkehrswegeplan 2015 im Rahmen raumordnerischer Beurteilungen gesondert betrachtet. Vorhaben mit einer hohen raumordnerischen Bedeutung können so auch im Fall der weniger hohen Wirtschaftlichkeit in die Kategorie „Vordringlicher Bedarf“ eingestuft werden.

Nachdem Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt nun mehrfach die Elektrifizierung befürwortet hat, muss nun auch eine zeitnahe Realisierung des Projektes möglich sein.

Vor diesem Hintergrund macht Hartmut Koschyk MdB deutlich: „Ich bin Verkehrsminister Dobrindt dankbar, dass er sich ein weiteres Mal zur Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale bekennt. Gerade aber im Hinblick auf die Prüfungen zur raumordnerischen Bedeutung halte ich es, wie in meinem Brandbrief im April diesen Jahres bereits an Minister Dobrindt ausgeführt, nach wie vor für unerlässlich zu einem Spitzengespräch mit Bundesverkehrsminister Dobrindt und Vertretern der Region zuführen, um die Bedeutung dieser Strecke noch einmal zu verdeutlichen. Nachdem Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt nun mehrfach die Elektrifizierung befürwortet hat, muss nun auch eine zeitnahe Realisierung des Projektes möglich sein.“

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There is 1 comment

  • Schöler sagt:

    Ich finde das eine sehr gute Aufwertung unserer Region das wir nicht von der Bahn(wenn sie einmal wieder normal läuft ohne Weselsky)abgehängt sind

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