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Den Geheimnissen der Welt auf der Spur / Alexander-von-Humboldt-Stiftung vergab 64 Forschungspreise
29. März 2015
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Hartmut Koschyk, der Bayreuther Universitätspräsident Stefan Leible, der Preisträger und Geophysiker Steven D. Jacobson aus den USA (der von Professor Daniel Frost von der Universität Bayreuth betreut wird), Staatssekretär Thomas Silberhorn und der Präsident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung Prof. Dr. Helmut Schwarz.

Hartmut Koschyk, der Bayreuther Universitätspräsident Stefan Leible, der Preisträger und Geophysiker Steven D. Jacobson aus den USA (der von Professor Daniel Frost von der Universität Bayreuth betreut wird), Staatssekretär Thomas Silberhorn und der Präsident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung Prof. Dr. Helmut Schwarz.

Es ist die Wissenschaftselite der ganzen Welt, die sich zum 43. Symposium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung vier Tage lang in Bamberg getroffen hat. Höhepunkt war die Verleihung des Alexander-von-Humboldt-Forschungspreises an 64 Wissenschaftlern der unterschiedlichsten Sparten aus 23 Ländern.

Der Präsident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung Prof. Dr. Helmut Schwarz.

Der Präsident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung Prof. Dr. Helmut Schwarz.

Von Chemie über Kommunikationswissenschaften bis zur Medizin oder dem Ingenieurswesen: Noch nie habe die Alexander-von-Humboldt-Stiftung so viele Preisträger auf einmal ausgezeichnet, sagte der Präsident Professor Dr. Helmut Schwarz. Dabei sei der Forschungspreis bereits 1972 eingeführt worden. Schwarz sprach von der „Creme de la Creme der internationalen Forschungsgemeinschaft“. Neugier, Wissen, Können, da seien die drei wichtigsten Eigenschaften, die alle Ausgezeichneten mitbringen müssen, wenn sie unermüdlich den Geheimnissen der Welt auf der Spur seien. Wissenschaftlicher Fortschritt sei nur durch Individuen möglich, so Schwarz. Die Nützlichkeit komme erst eine Stufe später, zitierte er den Philosophen Immanuel Kant. Kooperation heißt voneinander lernen und miteinander arbeiten, sagte Staatssekretär Thomas Silberhorn aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Das Ministerium ist seit jeher Partner der Alexander-von-Humboldt-Stiftung.

Hartmut Koschyk, Dr. Steffen Mehlich (Leiter der Abteilung Förderung und Netzwerk der Alexander-von-Humboldt-Stiftung), Preisträgerin Francine Ntoumi, Staatssekretär Thomas Silberhorn, und der Präsident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung Prof. Dr. Helmut Schwarz.

Hartmut Koschyk, Dr. Steffen Mehlich (Leiter der Abteilung Förderung und Netzwerk der Alexander-von-Humboldt-Stiftung), Preisträgerin Francine Ntoumi, Staatssekretär Thomas Silberhorn, und der Präsident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung Prof. Dr. Helmut Schwarz.

Fünf Wissenschaftler erhielten zusätzlich den Georg-Forster Forschungspreis. Mit diesem Preis werden Wissenschaftler aller Fachrichtungen für ihr bisheriges Gesamtschaffen ausgezeichnet, deren grundlegende Entdeckungen, neue Theorien oder Erkenntnisse das eigene Fachgebiet auch über das engere Arbeitsgebiet hinaus nachhaltig geprägt haben und von denen erwartet werden kann, dass sie auch in Zukunft an der Ausarbeitung von Lösungsansätze für die Herausforderungen der Schwellen- und Entwicklungsländer mitwirken. Nominierte werden müssen deshalb auch ausschließlich Staatsangehörigkeit eines Entwicklungs- oder Schwellenlandes. Den Georg-Forster-Forschungspreis erhielten: Paulo de Mattos Pimenta (Brasilien), Erhabor S. Idemudie (Südafrika), Igor VladimirovichKomarov (Ukraine), Francine Ntoumi (Kongo) und Jadambaa Temuujin (Mongolei).

Der Bayreuther Universitätspräsident Stefan Leible, der kolumbianische Preisträger Juan Alvaro Echeverri, der kolumbianische Botschafter Juan Mayr Maldonado, Hartmut Koschyk.

Der Bayreuther Universitätspräsident Stefan Leible, der kolumbianische Preisträger Juan Alvaro Echeverri, der kolumbianische Botschafter Juan Mayr Maldonado, Hartmut Koschyk.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung besteht seit 1953 und hat den wissenschaftlichen Austausch als wichtigstes Ziel. Sie ist eine gemeinnützige Stiftung der Bundesrepublik und will vor allem die internationale Zusammenarbeit in der Forschung fördern. Die Stiftung ermöglicht ausländischen Wissenschaftlern Forschungsaufenthalte in Deutschland und unterstützt die sich daraus ergebenden wissenschaftlichen und kulturellen Verbindungen.

Logo der Alexander-von-Humboldt-Stiftung.

Die Stiftung hat seit ihrer Widergründung über 26000 Wissenschaftler aus rund 140 Ländern gefördert, darunter 50 Nobelpreisträger. Sie betreut die ausländischen Gastwissenschaftler aller Fachgebiete während ihrer Forschungsaufenthalte in Deutschland aus Mitteln des Auswärtigen Amtes. Besonderes Augenmerk wird auf die Förderung von Kontakten zwischen ehemaligen Stipendiaten und den deutschen Wissenschaftlern gelegt. Durch die Arbeit der Stiftung entsteht ein aktives Netzwerk von Wissenschaftlern in der ganzen Welt.

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