Für die Region International
Engere Zusammenarbeit zwischen der Republik Ungarn und der Universität Bayreuth angestrebt
3. August 2016
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Minister Zoltán Balog beim Eintrag ins Goldene Buch der Universität Bayreuth.
hinten von links: Prof. Dr. Stefan Leible (Präsident der Universität Bayreuth), Gábor Tordai-Lejkó (Generalkonsul der Repunlik Ungarn im Freistaat Bayern) und Hartmut Koschyk MdB (Beuaftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten).

Der ungarische Minister für Humanressourcen, Zoltàn Balog, besuchte anlässlich der Feierlichkeiten zum 130. Todestag von Franz Liszt die Stadt Bayreuth. Anlässlich dieses Besuches nutze er mit Generalkonsul Gábor Tordai-Lejkó und Hartmut Koschyk MdB die Gelegenheit, mit dem Präsidenten der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Stefan Leible, über mögliche Kooperationen der Universität Bayreuth mit der Republik Ungarn zu sprechen. Besondere Beziehungen zu Ungarn pflegt die Universität Bayreuth bereits seit Mitte der 80er Jahre. Seitdem besteht z. B. eine Partnerschaft mit der Universität Pecs.

Präsident Prof. Dr. Stefan Leible informierte die ungarische Delegation zunächst über aktuelle Entwicklungen an der Universität Bayreuth seit deren letztem Besuch. So beherbergt die Universität Bayreuth nun mit der Gründung des Bayerischen Polymerinstituts (BPI) eine innovative Forschungseinrichtung für globale Zukunftsaufgaben und ist zur ersten Fairtrade University des Freistaates Bayern gekürt worden.

0801-Besuch UBT Balog 3-I

Während des konstruktiven Gedankenaustauschs wurden drei Arbeitsfelder abgesteckt, in welchen eine engere Kooperation geprüft werden soll. Mit Franz Liszt besteht zwischen der Republik Ungarn und der Region Bayreuth eine musikalisch-kulturelle Verbindung. Diese soll sich auch im wissenschaftlichen Austausch wiederfinden. Daher soll im Bereich der Musikwissenschaften eine engere Kooperation zwischen der Republik Ungarn und den musikwissenschaftlichen Lehrstühlen der Universität Bayreuth geprüft werden.

Neben Musik und Kultur sind aber auch Sprache und Literatur verbindende Elemente. Aus diesem Grund soll neben der Musikwissenschaft auch die Literaturwissenschaft und der damit verbundene wissenschaftliche Austausch belebt werden.

0801-Besuch UBT Balog 2-I

Neben den Geisteswissenschaften vereinbarte man zusätzlich, Möglichkeiten einer Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich der Ingenieurwissenschaften zu prüfen. Ebenso wie Deutschland ist durch die Ansiedlung von großen deutschen Autobauern in Ungarn auch für die Republik Ungarn die Fortentwicklung des Automobilstandortes von großer Bedeutung. Daher könnte vor allem der Bereich „Automotive und Mechatronik“ als Garant für die zukunftsgerichtete Forschung im Bereich der Automobilindustrie für den wissenschaftlichen Austausch die Grundlage bilden.

Um die nächsten Schritte für einen intensiveren Austausch zwischen der Republik Ungarn und der Universität Bayreuth anzugehen, wird noch in diesem Jahr eine ungarische Delegation unter der Leitung des für Wissenschaft zuständigen Staatssekretärs die Universität Bayreuth besuchen, um die Kooperationen in den einzelnen Wissenschaftsfeldern zu beurteilen und konkrete Maßnahmen zu besprechen.

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